↓ Archiv ↓

Eisbären verpassen Play-Off- Finale

ZWB-ECEIm dritten und entscheidenden Play-Off-Halbfinale zwischen den Eisbären Eppelheim und den Hornets aus Zweibrücken mussten die Eisbären die zweite Niederlage einstecken und den Traum vom Finale begraben. Dabei wurde den Eisbären vor allem die Ansetzung des Zweibrücker Schiedsrichtergespanns Trottmann/Westrich zum Verhängnis, die vor allem in Bezug auf Fair-Play offensichtlich die „eigenen Regeln in den Play-Offs“ verdeutlichen wollten.

Zu Beginn des Spiels übernahmen zunächst die Hausherren die Initiative und setzten früh die ECE-Defensive unter Druck, die jedoch einen frühen Gegentreffer vermeiden konnte. In der Folge lösten sich die Eisbären und kamen immer besser ins Spiel. Doch just in dieser Phase leistete man sich einen Puckverlust im Mitteldrittel, der einen erfolgreichen Konter zum 0:1 aus Sicht der Eisbären zu Folge hatte (11.). Ein schnelles Aufbäumen blieb den Eisbären allerdings verwehrt da die erste fragwürdige Strafe die Eisbären in Unterzahl brachte, nachdem man beim Wechseln zu vieler Spieler auf dem Eis beschuldigt wurde. Die Eisbären agierten jedoch defensiv sicher und ließen wenig Druck zu. Als dann ein Zweibrücker Spieler den Schläger von ECE-Akteur Nikolov aus dessen Reichweite beförderte, blieb ein fälliger Pfiff aus, so dass die Hornets quasi eine doppelte Überzahl ausspielen und so auch das zweite Tor feiern konnten (14.). Als sich kurz darauf die Eisbären erneut in Unterzahl sahen, musste man mit dem schlimmsten rechnen. Doch diesmal hielt die Defensive den Hornets stand und kurz nach der Rückkehr des bestraften Spielers erzielte Sawicki den Anschlusstreffer zum 2:1 (18.).

Im zweite Drittel wollten die Eisbären das Momentum des Anschlusstreffers nutzen und um den Ausgleichtreffer kämpfen, doch die Strafenflut gegen die Eisbären setzte sich fort. Während den führenden Eisbären in der Fair-Play-Wertung jede grenzwertige Aktion als Strafe ausgelegt wurde, durfte die Hausherren (Letzter der Fair-Play-Wertung) mit einer sehr großzügigen Regelauslegung agieren. So sahen sich die Eisbären in den ersten 15 Minuten des Mitteldrittels gerade einmal knapp 5 Minuten in voller Spielstäre auf dem Eis. Während man die ersten Unterzahlsituationen noch ohne Gegentreffer überstand, war der Treffer zum 3:1 (35.) bei der fünften Strafe gegen die Eisbären in diesem Abschnitt die logische Konsequenz. Angesichts des Spielverlaufs musste man aus Eisbären-Sicht mit diesem Spielstand daher noch zufrieden sein.

Angefeuert von rund 50 ECE-Anhängern waren die Eisbären durchaus gewillt, im Schlussabschnitt nochmals anzugreifen. Die Hornets ließen sich nun vermehrt in der Defensive finden und so konnten die Eisbären vermehrt Chancen zum Anschlusstreffer verzeichnen. Doch der Kräfteverschleiß aus den ersten 40 Minuten und die defensive Spielweise der Gastgeber, sollte den Eisbären nun zum Verhängnis werden, so dass die Hoffnung mit jeder Zeigerumdrehung schwand. Zu guter Letzt setzte Coach Korte auf die Herausnahme des Goalies, um zumindest auf diese Weise eine Überzahlsituation kreieren zu können. Doch die Zeit sollte nicht mehr reichen, so dass man sich am Ende mit der knappen 1:3 Niederlage abfinden musste.

Ein großes Lob muss man den mitgereisten Fans geben, die bereits im ersten Spiel die Eisbären bedingungslos anfeuerten. Auch diese mussten am Ende anerkennen, dass es nicht alleine an der Leistung der Eisbären lag, dass der erste Finaleinzug nicht zustande gekommen war. Denn auch wenn man dieser Chance nachtrauern musste, bleibt am Ende doch eine erfolgreiche Saison für die Eisbären, die mit dem harten Play-Off-Halbfinal-Kampf etwas erreicht haben, womit wohl vor der Saison die wenigsten gerechnet hatten. Die ECE-Anhänger honorierten dies mit einem Dankes-Transparenz für die Leistungen über die gesamte Saison, den die Eisbären im Gegenzug für die Unterstützung gerne zurück geben.
Während die Hornets nun erneut im Finale gegen die Heilbronner Eisbären antreten, steht für unsere Eisbären die Sommerpause an, aus der man gerne noch stärker zurück kommen will.

 

Wichtige Info für das Spiel in Zweibrücken !

Die Halle ist nahezu ausverkauft und vermutlich wird es keine Abendkasse geben. Wir geben unser Kartenkontingent dann bis 18:45 Uhr von 2 netten Damen im Foyer aus, bitte den Eintrittspreis wenn möglich passend mitbringen (Erwachsene 9€, Ermäßigt 7€) und rechtzeitig anreisen.

Der Block D wurde für unsere Fans reserviert, man findet ihn am Ende der Tribünenseite der Ice-Arena.

Wünschen Euch eine gute Anreise und einen tollen Play-off Abend.

Eisbären vor kleinem Finale

EHC-ECE_VB

Am kommenden Sonntag kommt es zum ultimativen Show-Down im Kampf um den Finaleinzug. Nachdem die Eisbären das Spiel in Zweibrücken, die Hornets wiederrum das Duell in Eppelheim für sich entschieden haben, kommt es nun zum alles entscheidenden Spiel 3, welches auf Grund der besseren Hauptrundenplatzierung der Pfälzer wieder in der Rosenstadt ausgetragen wird.

Somit treffen die beiden Teams im 3. Play-Off-Duell bereits zum sechsten Mal in dieser Saison aufeinander. Beide Teams konnten dabei jeweils ein Heim- und ein Auswärtsspiel für sich entscheiden, das zusätzliche Spiel in Zweibrücken gewannen dabei die Eisbären. Statistisch gesehen sind die Eisbären damit am kommenden Sonntag als Gastmannschaft Favorit, denn auch in der Play-Off-Serie gewann bislang stets der Gast. Doch nachdem Zweibrücken Spiel 2 in Eppelheim für sich entschieden hat und die Serie somit ausgleichen konnte, werden sie mit ordentlich Rückenwind ins Entscheidungsspiel starten und den Finaleinzug auf eigenem Eis perfekt machen wollen. Bei den Eisbären kann dabei der zuletzt gesperrte Marc Bruns wieder eingreifen, so dass die Eisbären kadertechnisch quasi aus dem vollen schöpfen können, während auf Seiten der Gastgeber Benedikt Peters nach seiner Spieldauer-Strafe in Eppelheim nur zuschauen kann.

Die Eisbären müssen dabei in keinster Weise mit hängenden Köpfen in das Spiel starten. Dass man in dieser Saison den Einzug in die Play-Offs geschafft hat, wurde zwar als Ziel des ECE verkauft, war jedoch für viele bereits eine große Überraschung. Dass man es nun als Außenseiter noch dazu geschafft hat, den Favoriten aus Zweibrücken in Spiel 3 zu zwingen, darf trotz des verpassten Matchpucks vor Wochenfrist als Erfolg gewertet werden. Jetzt können die Eisbären somit nur noch gewinnen, und wenn die Serie hält, muss der Finalteilnehmer nicht zwangsläufig Zweibrücken heißen.

Eisbären müssen in Verlängerung

ECE-EHCZNach dem Auftaktsieg in der best-of-three Serie im Halbfinale gegen Zweibrücken, verpassten es die Eisbären am Freitag Abend, den entscheidenden zweiten Sieg zu erreichen. Nach einem engen Spiel setzen sich die Hornets in der Schlussphase durch und glichen die Serie nach dem 6:2 – Erfolg aus.

Das Spiel wies von Beginn an viele Parallelen zum ersten Spiel der Serie auf. Nach einer frühen Strafe gegen die Gäste konnte Sho Kawachi die Überzahl nach nur 7 Sekunden zur 1:0-Führung der Eisbären nutzen (4.). In der Folge bekamen die rund 650 Zuschauer im gut gefüllten Icehouse schnelles und hochklassiges Eishockey geboten, in dem sich beide Teams zahlreiche Chancen erspielten. Die besten Chancen hatten dabei zunächst die Eisbären, doch bei zwei Alleingängen blieb der EHC-Goalie Sieger. Dies sollte sich rächen, denn die Gäste schafften in der 13. Minute den Ausgleich. Obwohl beide Teams genug Chancen hatten, in der Folge in Führung zu gehen, endete das erste Drittel mit dem Remis.

Zu Beginn des Mittelabschnittes wurden die Eisbären schnell von den Hornets unter Druck gesetzt, konnten aber die teils gefährlichen Abschlüsse allesamt entschärfen. Bei einem Entlastungsangriff konnte sich Lukas Sawicki durch die gegnerische Abwehr tanken und erfolgreich zum 2:1 abschließen (26.). Die Hornets antworteten mit schnellem Offensiv-Eishockey, jedoch ohne die letzte Konsequenz. Erst eine Überzahlsituation der Gäste brachte diese zurück ins Spiel (34.), ehe mit dem Doppelschlag erstmal der EHC Zweibrücken in Führung ging (37.). Doch wie schon im Hinspiel folgte kurz darauf eine Spieldauer-Strafe gegen die Gäste, die den Eisbären die Chance zum Ausgleich bringen sollte. Doch Zweibrücken verteidigte das eigene Drittel konsequent, so dass die Eisbären keine Powerplay-Gefährlichkeit entwickeln konnten. Als man sich kurz vor Drittelende dann einen Wechselfehler erlaubte, war das Überzahlspiel dahin und es ging dem knappen Rückstand in die zweite Pause.

Man merkte den Eisbären im Schlussdrittel an, dass sie an den Ausgleichstreffer glaubten, doch Zweibrücken wollte mit aller Macht die Führung verteidigen und somit den Serienausgleich erzielen. Erneut sollte den Eisbären die aggressive Spielweise der Gäste entgegenkommen, die nach einem versuchten Stockendenstoßes eine vierminütige Unterzahl überstehen mussten. Da auch dieses Powerplay ohne nennenswerte Chance der Eisbären verpuffte, schienen die Eisbären langsam zu resignieren, während die Hornets ihre Chance gekommen sahen, den Sieg über die Zeit zu bringen. Die nun zu offensiv agierenden Eisbären leisteten sich so Lücken in der Defensive, die der EHC danken annahm. Ein Doppelschlag (49./51.) stellte die Vorentscheidung dar, der Schlusspunkt zum 2:6 (60.) somit nur noch eine Randnotiz.

Auch wenn man im Lager der Eisbären der vergebenen Chance nachtrauert, ist mit dieser Niederlage noch nicht das letzte Wort gesprochen. Allein die Play-Off-Teilnahme ist für die Eisbären in dieser Saison eine Überraschung, da wäre der Finaleinzug nach zwei Spielen doch zu viel des Guten gewesen. So geht es am kommenden Sonntag im entscheidenden Duell für beide Teams wieder bei Null los und während Zweibrücken nach dem Ausgleich nun auch den Seriensieg eintüten will, werden die Eisbären sich ein weiteres Mal zerreißen, um die Sensation doch noch perfekt zu machen.

Zweite Runde im Play-Off Halbfinale

ECE-EHCZ_VB2Am Freitag empfangen die Eisbären die Hornets aus Zweibrücken zum zweiten Spiel der Best-Of-Three Halbfinalserie. Nach dem 6:5-Erfolg im Hinspiel könnten die Eisbären bei einem weiteren Sieg erstmals ins RLSW-Finale einziehen.

Am vergangenen Wochenende mussten die Eisbären zunächst auswärts in Zweibrücken antreten. Nach der zwischenzeitlichen 5:2-Führung wurde es am Ende nochmals eng, doch die Eisbären konnten das Duell in der Verlängerung für sich entscheiden und das erste Break erkämpfen. Dies bietet den Eisbären die Möglichkeit, beim einzigen Heimspiel der Serie mit einem weiteren Sieg die Serie bereits für sich zu entscheiden. Die Gäste aus der Pfalz werden jedoch alles geben, ihrerseits die Serie auszugleichen und das entscheidende dritte Match in Zweibrücken zu erzwingen.

Dass die Pfälzer die sportliche Qualität besitzen, dieses Spiel für sich zu entscheiden, zeigte nicht zuletzt das erste Duell, in dem ein 3-Tore-Rückstand wettgemacht werden konnte. Denn mit der besten Offensive der Liga wird es für die Eisbären vor allem darauf ankommen, defensiv sicher zu stehen und den Gästen wenig Powerplay-Möglichkeiten zu bieten. Eben dies führte nämlich im Hinspiel zur Aufholjagd der Hornets (3/5).

Die Eisbären werden in Spiel 2 auf den gesperrten Marc Bruns verzichten müssen, der sich in Zweibrücken eine Spieldauer-Strafe einhandelte und für das kommende Duell gesperrt ist, während Zweibrücken seinerseits auf den zuvor gesperrten Marcel Kappes zurückgreifen kann.  Nichts desto trotz werden die Eisbären den Hornets einen weiteren Fight bieten, ohne nach dem Sieg in Spiel 1 den nötigen Respekt vermissen zu lassen. Auch wenn die Hornets mit dem Rücken zur Wand stehen, bleiben sie der Favorit der Serie und ein Finaleinzug der Eisbären wäre für alle eine faustdicke Überraschung. Dass die Eisbären dies jedoch schaffen können, zeigt nicht nur die Saisonbilanz gegen die Gäste, die man nach der Auftaktniederlage zu Saisonbeginn dreimal in Folge besiegen konnte.

Eisbären legen nach Play-Off-Krimi vor

EHC-ECE_kleinIm ersten Play-Off-Halbfinale haben die Eisbären ihre erste Break-Chance genutzt und sind mit einem Auswärtssieg bei den favorisierten Hornets aus Zweibrücken in der Best-Of-three Serie 1:0 in Führung gegangen. Nach den Treffern von Lukas Sawicki (3), Martin Nikolov und Roman Gottschalk ging das Duell mit 5:5 in die Overtime, in der erneut Sawicki den Siegtreffer der Eisbären erzielte.

Mit dem Eröffnungsbully sollten knapp 64 Minuten Play-Off-Krimi folgen, mit denen nur die wenigsten in der sich anbahnenden Art gerechnet hatten. Bereits nach 42 Sekunden gerieten die Eisbären erstmals in Unterzahl, so dass die Hornets den besseren Start in die Partie fanden, allerdings ohne die Überzahlsituation nutzen zu können. Doch ein Puckverlust im Mitteldrittel führte zu einem schnellen Konter, den die Hornets mit einem präzisen Schlagschuss zum 1:0 abschließen konnten. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Teams aussichtsreiche Offensivaktionen jedoch nicht zu weiteren Treffern nutzen konnten, selbst ein starker Konter der Eisbären blieb erfolglos. Erst ein Fehler in der EHC Verteidigung öffnete Sawicki den Weg, den verdienten Ausgleichstreffer zu erzielen (14.). Als kurz darauf das erste Eisbären Powerplay anstand, war es erneut Sawicki, der das Spiel zu Gunsten des ECE drehte (17., 1:2).

Den perfekten Start ins Mitteldrittel erwischten diesmal die Eisbären. Eine Überzahlsituation aus dem ersten Drittel nutzte Sawicki, um mit seinem Hattrick die Eisbären-Führung auszubauen, als gerade einmal 7 Sekunden gespielt waren. Es sollte der Abend der Special-Teams werden, denn ebenfalls in Überzahl kamen die Gastgeber wieder heran (29.). Doch die Eisbären zeigten sich wenig geschockt und setzen den EHC weiter mit schnellem Forechecking unter Druck und sollte damit erfolgreich sein. Ein Doppelschlag durch Nikolov und Gottschalk (38./39.) sorgte für die beruhigende 3-Tore-Führung zur zweiten Pause.

Doch was im Mittelabschnitt noch den Eisbären gegönnt war, folgte im Schlussabschnitt für die Hornets. 22 Sekunden nach Wiederanpiff konnten die Gastgeber in Überzahl verkürzen. Kurz darauf verletzte sich ein Hornets-Spieler bei einem Check unglücklich, so dass Marc Bruns vorzeitig zum Duschen geschickt wurde und den Hornets in einer 5-minütige Überzahl ermöglichen sollte, ihre vermeintliche Aufholjagd fortsetzen zu können. Und tatsächlich drückten der Hauptrunden-Zweite nun die Eisbären in die Defensive und kam so auch zum Anschlusstreffer (44.). Erst ein Wechselfehler sollte das Powerplay beenden und den Eisbären wieder etwas Luft verschaffen. Doch die Hornets waren nun gewillt, den Ausgleich zu erzielen, den Eisbären blieben nur vereinzelte Konterchancen, die jedoch allesamt vergeben wurden. Zwei Minuten vor dem Ende nahmen die Hornets eine Auszeit und planten bereits die Herausnahme ihres Goalies, wozu es jedoch nicht kommen sollte. Die hartnäckige Offensivarbeit zahlte sich aus und exakt 120 Sekunden vor Ende erzielten die Gastgeber den Ausgleich. Beide Teams versuchten zwar noch, das Spiel in der regulären Spielzeit zu entscheiden, doch das Remis hielt bis zum Schlusspfiff.

Abweichend zur Hauptrunde, folgte nun eine 5-minütige Overtime, die bei einem Treffer den Sudden Death bedeuten sollte. Dies war Ansporn für beide Teams, ihr Heil in der Offensive zu suchen und es bahnte sich an, dass es zu keinem Penalty-Schießen kommen sollte. Und während die Eisbären in solch knappen Spielen oft den Kürzeren zogen, sollte sich das Blatt heute wenden. Mit seinem vierten Treffer des Abends erlöste Sawicki die Eisbären und sicherte dem Team die 1:0-Führung in der Best-Of-three Serie, der von den gut 30 mitgereisten Eisbären-Fans frenetisch gefeiert wurde.

Nun haben die Eisbären am kommenden Freitag bereits die Möglichkeit, mit einem Heimsieg die Serie zu entscheiden und erstmals in das Play-Off-Finale einzuziehen. Doch Spiel 1 hat gezeigt, dass die Hornets den Eisbären mindestens auf Augenhöhe begegnen und der Weg zu einem zweiten Sieg kein leichter sein wird.

Alles auf Null – Ist Play-Off-Time

ECE-EHCZ_VBWenn am Sonntag, um 19.00 Uhr das erste Bully in Zweibrücken fällt, ist die Hinrunde längst Geschichte. Es zählt nur die Leistung in den direkten Duellen der Best-of-three Play-Off-Serie zwischen den Hornets Zweibrücken und den Eppelheimer Eisbären. Zum dritten Mal nach 2013 und 2015 treten die Eisbären in den Play-Offs an, wo sie jedoch jeweils in der ersten Runde scheiterten.

Die Hornets aus Zweibrücken dagegen sind in den letzten Jahren zu einem Titelaspiranten gereift. In den letzten beiden Jahren stand jeweils eine Play-Off-Teilnahme für die Pfälzer zu Buche, wobei sie sich in der abgelaufenen Spielzeit den Vize-Meister-Titel sichern konnten. Auch in dieser Saison gehören die Hornets zu den Meisterschaftsfavoriten, was nicht zuletzt ein Blick auf die Tabelle zeigt. Knapp die Hälfte der Saison waren die Hornets auf dem ersten Tabellenrang zu finden und stellen erstmals die beste Offensive der Liga.
Die Eisbären haben in dieser Saison jedoch einen wahren Quantensprung hingelegt und rangieren nur drei Zähler hinter den Pfälzern. Erstmals gelang es dabei auch, den direkten Vergleich (2:1 Siege) gegen die Hornets zu gewinnen. Als inoffizieller Rückrunden-Meister können die Eisbären somit voller Selbstvertrauen das Duell gegen die Hornets angehen, welches eine spannende Serie verspricht.

Für die Hornets spricht dabei neben der Erfahrung in den Play-Offs aus den beiden Vorsaisons vor allem die effektive Offensive, die mit knapp 6 Toren pro Spiel die aktuell beste der Liga darstellt. Weiterhin haben sich die Hornets mit dem zweiten Rang den Heimvorteil gesichert, der gerade bei den Pfälzern sehr wichtig ist, denn mit bis zu 1.000 Zuschauern im Rücken, stellten die Hornets in der Hauptrunde bereits das beste Heimteam.
Die Eisbären dagegen können vor allem durch ihr Fair-Play punkten, mit knapp 10 Min/Spiel weniger als Zweibrücken, könnte dies in engen Spielen einen Vorteil ergeben. Dass die Eisbären als vermeintlicher Außenseiter in die Serie starten, könnte den Eisbären ebenfalls zu Gute kommen. Aber nicht zuletzt die Rückrunden-Performance, in der sich die Eisbären noch Rang 3 sicherten, während Zweibrücken sich nach einer Niederlagen-Serie mit Rang 2 zufrieden geben musste, könnte ein weiterer Schub sein, der den Eisbären den entscheidenden Vorteil bringt.

Doch all das zählt ab Sonntag ohnehin nichts mehr. Es sind die dann folgenden, maximal drei Spiele, die über den Finaleinzug entscheiden werden. Hellwach sein, kämpfen von der ersten bis zur letzten Sekunde, wird entscheidend sein, wenn es um die Frage geht: Wer will den Finaleinzug mehr.

 

Fanbus nach Zweibrücken

ZWB-1Aufgrund verschiedener Anfragen versuchen wir mal kurzfristig einen Bus für das erste Playoff-Spiel in Zweibrücken zu organisieren.

Das Spiel ist am kommenden Sonntag, den 05.03.2017 um 19 Uhr. Abfahrt 16:30 Uhr am Icehouse.
Preis pro Person ca. 15 € (Abhängig von der Teilnehmerzahl)

Bei Interesse könnt Ihr uns über FB eine Nachricht zukommen lassen, oder unter marketing@eisbaeren-eppelheim.de

Die Zeit drängt, daher bitte kurzfristig melden !

 

Eisbären beenden Hauptrunde mit Kantersieg

ECE-EVRZum Abschluss der Hauptrunde gastierte am Sonntag der EV Ravensburg im Eppelheimer Icehouse. Da die Abschlussplatzierungen bereits vor der Partie fix waren, ging es in diesem Spiel nur um die Charakterfrage, die von den Eppelheimer Eisbären mit einem deutlichen 12:1 klar beantwortet wurde.

Während die Eisbären trotz fehlender sportlicher Bedeutung mit vollen drei Reihen antraten, reisten die Gäste erwartungsgemäß nur mit zwei Reihen an. Da sich unter diesen jedoch der harte Kern zusammen gefunden hat, gingen die Eisbären konzentriert zu Werke, um sich nicht von den Gästen überrumpeln zu lassen. Nach anfänglichem Abtasten übernahmen die Eisbären dann jedoch die Kontrolle über das Spiel und erarbeiten sich gute Chancen. Der Doppelschlag durch Marc Brenner und Roman Gottschalk (8.) sorgte dabei für die verdiente Führung. Als erneut Gottschalk zwei Minuten später erhöhte, konnte man bereits von einer Vorentscheidung sprechen. Zwei Minuten vor dem Ende nutzte dann Sawicki die einzige Überzahlsituation des Drittels zum 4:0 Pausenstand.

Auch im Mittelabschnitt fielen die Gäste nicht durch sportliche Höhepunkte auf. Die Eisbären-Defensive unterband konzentriert mögliche Konter, während die Offensive das Ergebnis weiter in die Höhe schrauben konnte. Zweimal Gottschalk (27. und 29., Powerplay), sowie Sebastian Bohr (23.) und Sven Jacobaschke (34., Überzahl) verdoppelten die Führung auf 8 Tore. Nun sollten auch die Gäste ihren Ehrentreffer erhalten, indem Dominik Fehr Marcel König im ECE-Gehäuse sehenswert überwand, der heute den etatmäßigen Janis Wagner fehlerfrei vertrat. Zur Spielmitte schwächten sich die Gäste darüber hinaus selbst, indem Karl Valenti seinen Frust am Schiedsrichter ausließ und nach diversen verbalen Entgleisungen vorzeitig zum Duschen geschickt wurde.

Auch im Schlussabschnitt hatten die Gäste dem ECE nicht mehr viel entgegen zu setzen. Zunächst erhöhte Marc Bruns (44.) ehe es dem wieder genesenen Sho Kawachi vorbehalten war, das Ergebnis zweistellig zu gestalten (50.). Ein weiterer Doppelschlag durch Gottschalk und Sawicki (58./59.) sorgte am Ende für das dem Spielverlauf entsprechend gerechte 12:1 – Endergebnis.

Spannender ging es im Parallelspiel zu, welches auf die Play-Off-Paarung der Eisbären Einfluss hatte. Durch den Sieg der Namensvetter aus Heilbronn wurde der erwartete Play-Off-Halbfinal-Gegner der Eisbären, die Hornets aus Zweibrücken, bestätigt. Während man in der Best-of-three Serie zunächst am kommenden Sonntag um 19.00 Uhr bei den Hornets antritt, findet das Heimspiel im Icehouse am darauf folgenden Freitag, den 10. März um 20.00 Uhr statt. Ein eventuell erforderliches Drittes Match würde wiederrum eine Woche darauf in Zweibrücken ausgetragen.

 

Eisbären beenden Hauptrunde

ECE-EVR_VBNach der gesicherten Play-Off-Qualifikation steht für die Eisbären nun noch das letzte Hauptrundenspiel gegen den EV Ravensburg an. Ob das Spiel einen sportlichen Wert erhält oder lediglich eine Charakterfrage für beide Teams darstellt, entscheidet sich am Freitag. Denn der Schwenninger ERC, der in den letzten Spieltagen für die Play-Off-Teilnehmer zum Zünglein an der Waage wird, hat eine Vorentscheidung durch seine Absage beim EHC Zweibrücken bereits vorweggenommen, könnte aber am Freitagabend den Baden Rhinos zum Sprung auf Rang 3 verhelfen, den sich die Eisbären dann im Duell gegen Ravensburg zurück holen könnten.

Für die Gäste aus Ravensburg endet mit dem Spiel in Eppelheim eine Hauptrunde zum Vergessen, denn mit nur einem Zähler ziert man abgeschlagen das Tabellenende. Man muss den Puzzlestädtern jedoch Respekt zollen, dass sie die Runde mit Anstand zu Ende bringen und zum letzten Spiel die weite Anreise auf sich nehmen. Zudem konnte man seine Abschlussschwäche in den vergangenen Spielen deutlich verbessern und konnte nicht selten mehr als vier Treffer erzielen. Der Schwachpunkt Defensive bleibt jedoch, der sich in der Saisonbilanz mit einem Gegentorschnitt von knapp 9 eklatant auswirkt. Im Spiel gegen Eppelheim kann die junge Truppe aus Oberschwaben befreit aufspielen und versuchen, die Eisbären in Verlegenheit zu bringen.

Für die Eisbären gilt das Spiel neben dem möglichen Kampf um Platz 3 jedoch auch als Generalprobe für die anstehenden Play-Offs zu sehen. Nach der furiosen Hauptrunde, in der man nur sechs Spiele punktlos beendete, will man sich für das vermeintliche Duell gegen die Hornets warm spielen. Den EV Ravensburg will man dabei nicht unterschätzen, auch wenn man in dieser Saison die weise Weste bewahrt hat und mit den beiden Siegen in Ravensburg (7:1, 7:4) die Siegesserie auf sieben Siege ausbauen konnte. Denn gerade in den scheinbar aussichtslosen Spielen am Sonntagabend in der Fremde hat der EV Ravensburg ein überhebliches Auftreten gerne bestraft und beim 7:8 in Zweibrücken eine Überraschung nur knapp verpasst.