Veröffentlicht am 22.02.2026
In einem umkämpften Match konnten die Eisbären dieses Mal die Gegenwehr über 60 Minuten aufrecht erhalten und sich verdientermaßen durch Carsten Haas und Felix Dries zu einem 2:2-Remis spielen. Im Penaltyschießen konnte sich der SEC dann jedoch den Zusatzpunkt sichern.
Die ersten Minuten gehörten Stuttgart, die augenscheinlich früh für klare Verhältisse sorgen wollten. Doch mit dem ersten Torschuss ging überraschend der ECE durch Haas in Führung (3.) In der Folge entwickelte sich ein umkämpftes Spiel auf Augenhöhe, mit Chancen auf beiden Seiten. Die harte, aber zumeist faire Gangart führte jedoch zu zahlreichen Powerplay-Chancen, mit 46 Strafminuten waren größtenteils die Special Teams gefragt. In der Anfangsphase durfte zunächst der ECE Powerplay üben, doch selbst bei doppelter Überzahl wollte kein weiterer Treffer gelingen. In der Folge sorgte Stuttgart für viel Verkehr vor dem ECE-Kasten, der zum Ausgleichstreffer führte (16.)
Im zweiten Abschnitt das gleiche Bild, das Spiel wog hin und her, beide Torhüter konnten sich mehrfach auszeichnen und auch einige Alleingänge, die von den jeweiligen Goalies vereitelt wurden. Im Anschluss an ein Powerplay war es dann erneut der ECE, der durch Dries Schuss von der blauen Linie erneut in Führung gehen konnte (39.).
Im Schlussabschnitt zogen die Gäste das Tempo nochmals spürbar an und drückten auf den Ausgleich. Doch der ECE hielt weiter sehr gut dagegen und konnte mehrfach auch in Unterzahl die Führung verteidigen. Doch wie über das ganze Spiel bekamen auch die Eisbären ihre Chancen auf einen weiteren Treffer, doch der knappe Vorsprung hielt bis zur 53. Minute. In doppelter Überzahl machte es Stuttgart besser als der ECE und glich das Spiel wieder aus. Als man kurz darauf erneut in Unterzahl geriet drohte das Spiel zu kippen, doch die ECE Abwehr hielt dem Druck der Gäste stand und durch weitere Strafen kam sogar der ECE nochmals in Überzahl, verpasste aber knapp den Siegtreffer.
Bezichnend für die umkämpfte Partie mussten gleich 4 Spieler von der Strafbank aus das Penaltyschießen verfolgen, bei dem die ersten beiden Schützen ihre Versuche nicht verwandeln konnten. Im zweiten Durchgang gelang Stuttgart die Führung, die erneut Dries im dritten Durchgang egalisierte. Doch auch der 3. Stuttgarter Schütze war erfolgreich, so dass man sich zwar erneut dem SEC geschlagen geben musste, sich mit einer kämpferischen Moral jedoch den Punktgewinn mehr als verdiente.
Für die Eisbären spielten:
T Weidner, Luksch (n.e.)
V Hergenhahn, Beisel, Sofian, Dries, S. Gerber, Jann, Grossmann, Lather
S Bruno, Luo, L. Gerber, De Raaf, Ullrich, Weber, Haas, Becker, Metzner, Schlager, Ivanov, Bachstein