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Alles auf Null – Ist Play-Off-Time

ECE-EHCZ_VBWenn am Sonntag, um 19.00 Uhr das erste Bully in Zweibrücken fällt, ist die Hinrunde längst Geschichte. Es zählt nur die Leistung in den direkten Duellen der Best-of-three Play-Off-Serie zwischen den Hornets Zweibrücken und den Eppelheimer Eisbären. Zum dritten Mal nach 2013 und 2015 treten die Eisbären in den Play-Offs an, wo sie jedoch jeweils in der ersten Runde scheiterten.

Die Hornets aus Zweibrücken dagegen sind in den letzten Jahren zu einem Titelaspiranten gereift. In den letzten beiden Jahren stand jeweils eine Play-Off-Teilnahme für die Pfälzer zu Buche, wobei sie sich in der abgelaufenen Spielzeit den Vize-Meister-Titel sichern konnten. Auch in dieser Saison gehören die Hornets zu den Meisterschaftsfavoriten, was nicht zuletzt ein Blick auf die Tabelle zeigt. Knapp die Hälfte der Saison waren die Hornets auf dem ersten Tabellenrang zu finden und stellen erstmals die beste Offensive der Liga.
Die Eisbären haben in dieser Saison jedoch einen wahren Quantensprung hingelegt und rangieren nur drei Zähler hinter den Pfälzern. Erstmals gelang es dabei auch, den direkten Vergleich (2:1 Siege) gegen die Hornets zu gewinnen. Als inoffizieller Rückrunden-Meister können die Eisbären somit voller Selbstvertrauen das Duell gegen die Hornets angehen, welches eine spannende Serie verspricht.

Für die Hornets spricht dabei neben der Erfahrung in den Play-Offs aus den beiden Vorsaisons vor allem die effektive Offensive, die mit knapp 6 Toren pro Spiel die aktuell beste der Liga darstellt. Weiterhin haben sich die Hornets mit dem zweiten Rang den Heimvorteil gesichert, der gerade bei den Pfälzern sehr wichtig ist, denn mit bis zu 1.000 Zuschauern im Rücken, stellten die Hornets in der Hauptrunde bereits das beste Heimteam.
Die Eisbären dagegen können vor allem durch ihr Fair-Play punkten, mit knapp 10 Min/Spiel weniger als Zweibrücken, könnte dies in engen Spielen einen Vorteil ergeben. Dass die Eisbären als vermeintlicher Außenseiter in die Serie starten, könnte den Eisbären ebenfalls zu Gute kommen. Aber nicht zuletzt die Rückrunden-Performance, in der sich die Eisbären noch Rang 3 sicherten, während Zweibrücken sich nach einer Niederlagen-Serie mit Rang 2 zufrieden geben musste, könnte ein weiterer Schub sein, der den Eisbären den entscheidenden Vorteil bringt.

Doch all das zählt ab Sonntag ohnehin nichts mehr. Es sind die dann folgenden, maximal drei Spiele, die über den Finaleinzug entscheiden werden. Hellwach sein, kämpfen von der ersten bis zur letzten Sekunde, wird entscheidend sein, wenn es um die Frage geht: Wer will den Finaleinzug mehr.

 

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