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Eisbären beenden Hauptrunde

ECE-EVR_VBNach der gesicherten Play-Off-Qualifikation steht für die Eisbären nun noch das letzte Hauptrundenspiel gegen den EV Ravensburg an. Ob das Spiel einen sportlichen Wert erhält oder lediglich eine Charakterfrage für beide Teams darstellt, entscheidet sich am Freitag. Denn der Schwenninger ERC, der in den letzten Spieltagen für die Play-Off-Teilnehmer zum Zünglein an der Waage wird, hat eine Vorentscheidung durch seine Absage beim EHC Zweibrücken bereits vorweggenommen, könnte aber am Freitagabend den Baden Rhinos zum Sprung auf Rang 3 verhelfen, den sich die Eisbären dann im Duell gegen Ravensburg zurück holen könnten.

Für die Gäste aus Ravensburg endet mit dem Spiel in Eppelheim eine Hauptrunde zum Vergessen, denn mit nur einem Zähler ziert man abgeschlagen das Tabellenende. Man muss den Puzzlestädtern jedoch Respekt zollen, dass sie die Runde mit Anstand zu Ende bringen und zum letzten Spiel die weite Anreise auf sich nehmen. Zudem konnte man seine Abschlussschwäche in den vergangenen Spielen deutlich verbessern und konnte nicht selten mehr als vier Treffer erzielen. Der Schwachpunkt Defensive bleibt jedoch, der sich in der Saisonbilanz mit einem Gegentorschnitt von knapp 9 eklatant auswirkt. Im Spiel gegen Eppelheim kann die junge Truppe aus Oberschwaben befreit aufspielen und versuchen, die Eisbären in Verlegenheit zu bringen.

Für die Eisbären gilt das Spiel neben dem möglichen Kampf um Platz 3 jedoch auch als Generalprobe für die anstehenden Play-Offs zu sehen. Nach der furiosen Hauptrunde, in der man nur sechs Spiele punktlos beendete, will man sich für das vermeintliche Duell gegen die Hornets warm spielen. Den EV Ravensburg will man dabei nicht unterschätzen, auch wenn man in dieser Saison die weise Weste bewahrt hat und mit den beiden Siegen in Ravensburg (7:1, 7:4) die Siegesserie auf sieben Siege ausbauen konnte. Denn gerade in den scheinbar aussichtslosen Spielen am Sonntagabend in der Fremde hat der EV Ravensburg ein überhebliches Auftreten gerne bestraft und beim 7:8 in Zweibrücken eine Überraschung nur knapp verpasst.

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