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Archiv → Februar, 2017

Fanbus nach Zweibrücken

ZWB-1Aufgrund verschiedener Anfragen versuchen wir mal kurzfristig einen Bus für das erste Playoff-Spiel in Zweibrücken zu organisieren.

Das Spiel ist am kommenden Sonntag, den 05.03.2017 um 19 Uhr. Abfahrt 16:30 Uhr am Icehouse.
Preis pro Person ca. 15 € (Abhängig von der Teilnehmerzahl)

Bei Interesse könnt Ihr uns über FB eine Nachricht zukommen lassen, oder unter marketing@eisbaeren-eppelheim.de

Die Zeit drängt, daher bitte kurzfristig melden !

 

Eisbären beenden Hauptrunde mit Kantersieg

ECE-EVRZum Abschluss der Hauptrunde gastierte am Sonntag der EV Ravensburg im Eppelheimer Icehouse. Da die Abschlussplatzierungen bereits vor der Partie fix waren, ging es in diesem Spiel nur um die Charakterfrage, die von den Eppelheimer Eisbären mit einem deutlichen 12:1 klar beantwortet wurde.

Während die Eisbären trotz fehlender sportlicher Bedeutung mit vollen drei Reihen antraten, reisten die Gäste erwartungsgemäß nur mit zwei Reihen an. Da sich unter diesen jedoch der harte Kern zusammen gefunden hat, gingen die Eisbären konzentriert zu Werke, um sich nicht von den Gästen überrumpeln zu lassen. Nach anfänglichem Abtasten übernahmen die Eisbären dann jedoch die Kontrolle über das Spiel und erarbeiten sich gute Chancen. Der Doppelschlag durch Marc Brenner und Roman Gottschalk (8.) sorgte dabei für die verdiente Führung. Als erneut Gottschalk zwei Minuten später erhöhte, konnte man bereits von einer Vorentscheidung sprechen. Zwei Minuten vor dem Ende nutzte dann Sawicki die einzige Überzahlsituation des Drittels zum 4:0 Pausenstand.

Auch im Mittelabschnitt fielen die Gäste nicht durch sportliche Höhepunkte auf. Die Eisbären-Defensive unterband konzentriert mögliche Konter, während die Offensive das Ergebnis weiter in die Höhe schrauben konnte. Zweimal Gottschalk (27. und 29., Powerplay), sowie Sebastian Bohr (23.) und Sven Jacobaschke (34., Überzahl) verdoppelten die Führung auf 8 Tore. Nun sollten auch die Gäste ihren Ehrentreffer erhalten, indem Dominik Fehr Marcel König im ECE-Gehäuse sehenswert überwand, der heute den etatmäßigen Janis Wagner fehlerfrei vertrat. Zur Spielmitte schwächten sich die Gäste darüber hinaus selbst, indem Karl Valenti seinen Frust am Schiedsrichter ausließ und nach diversen verbalen Entgleisungen vorzeitig zum Duschen geschickt wurde.

Auch im Schlussabschnitt hatten die Gäste dem ECE nicht mehr viel entgegen zu setzen. Zunächst erhöhte Marc Bruns (44.) ehe es dem wieder genesenen Sho Kawachi vorbehalten war, das Ergebnis zweistellig zu gestalten (50.). Ein weiterer Doppelschlag durch Gottschalk und Sawicki (58./59.) sorgte am Ende für das dem Spielverlauf entsprechend gerechte 12:1 – Endergebnis.

Spannender ging es im Parallelspiel zu, welches auf die Play-Off-Paarung der Eisbären Einfluss hatte. Durch den Sieg der Namensvetter aus Heilbronn wurde der erwartete Play-Off-Halbfinal-Gegner der Eisbären, die Hornets aus Zweibrücken, bestätigt. Während man in der Best-of-three Serie zunächst am kommenden Sonntag um 19.00 Uhr bei den Hornets antritt, findet das Heimspiel im Icehouse am darauf folgenden Freitag, den 10. März um 20.00 Uhr statt. Ein eventuell erforderliches Drittes Match würde wiederrum eine Woche darauf in Zweibrücken ausgetragen.

 

Eisbären beenden Hauptrunde

ECE-EVR_VBNach der gesicherten Play-Off-Qualifikation steht für die Eisbären nun noch das letzte Hauptrundenspiel gegen den EV Ravensburg an. Ob das Spiel einen sportlichen Wert erhält oder lediglich eine Charakterfrage für beide Teams darstellt, entscheidet sich am Freitag. Denn der Schwenninger ERC, der in den letzten Spieltagen für die Play-Off-Teilnehmer zum Zünglein an der Waage wird, hat eine Vorentscheidung durch seine Absage beim EHC Zweibrücken bereits vorweggenommen, könnte aber am Freitagabend den Baden Rhinos zum Sprung auf Rang 3 verhelfen, den sich die Eisbären dann im Duell gegen Ravensburg zurück holen könnten.

Für die Gäste aus Ravensburg endet mit dem Spiel in Eppelheim eine Hauptrunde zum Vergessen, denn mit nur einem Zähler ziert man abgeschlagen das Tabellenende. Man muss den Puzzlestädtern jedoch Respekt zollen, dass sie die Runde mit Anstand zu Ende bringen und zum letzten Spiel die weite Anreise auf sich nehmen. Zudem konnte man seine Abschlussschwäche in den vergangenen Spielen deutlich verbessern und konnte nicht selten mehr als vier Treffer erzielen. Der Schwachpunkt Defensive bleibt jedoch, der sich in der Saisonbilanz mit einem Gegentorschnitt von knapp 9 eklatant auswirkt. Im Spiel gegen Eppelheim kann die junge Truppe aus Oberschwaben befreit aufspielen und versuchen, die Eisbären in Verlegenheit zu bringen.

Für die Eisbären gilt das Spiel neben dem möglichen Kampf um Platz 3 jedoch auch als Generalprobe für die anstehenden Play-Offs zu sehen. Nach der furiosen Hauptrunde, in der man nur sechs Spiele punktlos beendete, will man sich für das vermeintliche Duell gegen die Hornets warm spielen. Den EV Ravensburg will man dabei nicht unterschätzen, auch wenn man in dieser Saison die weise Weste bewahrt hat und mit den beiden Siegen in Ravensburg (7:1, 7:4) die Siegesserie auf sieben Siege ausbauen konnte. Denn gerade in den scheinbar aussichtslosen Spielen am Sonntagabend in der Fremde hat der EV Ravensburg ein überhebliches Auftreten gerne bestraft und beim 7:8 in Zweibrücken eine Überraschung nur knapp verpasst.

Eisbären sichern sich Play-Offs

ECE-SCBMit einer beeindruckenden Leistung haben die Eisbären den letzten Versuch der Konkurrenz, die Play-Offs noch zu erreichen, im Keim erstickt und mit dem höchsten Saisonsieg nicht nur die Play-Off-Teilnahme endgültig gesichert, sondern sich noch dazu Platz 3 von den Baden Rhinos zurück erobert. Die Bestätigung einer geschlossenen Team-Leistung zeigt sich dabei vor allem auch in der Liste der Torschützen, denn bei einem Eigentor der Gäste waren für alle acht Treffer unterschiedliche ECE-Akteure verantwortlich.

Von Beginn an konnte man den Eisbären ansehen, dass es in diesem Spiel nur einen Gewinner geben könne. Die Gäste mussten zwar auf Sieg spielen und noch dazu auf einen Ausrutscher der Eisbären gegen Ravensburg hoffen, mussten diese Gedankenspiele jedoch früh begraben. Marc Brenner brachte die Eisbären bereits nach 139 Sekunden in Front, Marcus Semlow und Sören Gerber (10./11.) sorgten per Doppelschlag für eine frühe komfortable Führung, die Bietigheim zunächst nur mit einer Auszeit beantworten konnte. Als sich kurz darauf die Eisbären jedoch die erste Strafe des Spiels einhandelten, kam Bietigheim besser ins Spiel und konnte kurz vor Ablauf der Strafe verkürzen – 3:1 (15.). Die Eisbären hatten jedoch in Person von Lukas Sawicki nicht mal eine Minute darauf die richtige Antwort parat. Einen schnellen Gegenstoß der Gäste konnte man kurz darauf nicht verteidigen, so dass Bietigheim die Möglichkeit hatte, mit dem nächsten Treffer ein Lebenszeichen zu setzen. Doch erneut folgte die Antwort auf dem Fuße. Roman Gottschalk stellte 13 Sekunden später den alten 3-Tore-Vorsprung wieder her, mit dem es in die erste Pause ging.

Wer nun mit einer Reaktion der Gäste rechnete, sollte nicht ganz falsch liegen. Doch statt spielerischer Glanzpunkte sorgten Strafzeiten gegen den SC für eine Entfaltung der ECE-Offensive, die sich diese Chance nicht nehmen ließ. Zunächst erhöhte Tim Brenner (29.) auf 6:2, nur zwei Minuten später sorgte ein Eigentor der Gäste, durch Sascha Göth erzwungen, zum 7:2-Pausenstand nach 40 Minuten.

Spätestens als erneut Göth im Powerplay kurz nach Wiederanpfiff sein erstes „echtes“ ECE-Tor erzielte (42.) war eine Vorentscheidung gefallen. Zwar musste man in der 48. Minute noch einen weiteren Gegentreffer hinnehmen, Martin Nikolov sorgte jedoch in eigener Unterzahl für das Endergebnis (54.) von 9:3, nachdem Göth noch am SCBB-Schlussmann gescheitert war.

Die Eisbären konnten sich mit diesem klaren Erfolg nicht nur für die beiden Niederlagen vor Wochenfrist rehabilitieren, sondern auch den dritten Tabellenplatz von den Baden Rhinos zurück erobern. Für die Gäste ist die anstehende Pokalrunde nun sichere Gewissheit. Neben der klaren Niederlage mussten sie kurz vor Schluss noch den Ausfall des Kapitäns verkraften, der sich ohne Fremdeinwirkung am Fuß verletzte und zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden musste. Die Eisbären wünschen ihm keine all zu schwere Verletzung und eine baldige Genesung.

Für die Eisbären steht am kommenden Wochenende nun noch das abschließende Hauptrunden-Spiel gegen den EV Ravensburg auf dem Spielplan, ehe am ersten März-Wochenende die Play-Offs beginnen. Sollte der kommende Spieltag keine großen Überraschungen bereit halten, wird es im Play-Off-Halbfinale gegen die Hornets aus Zweibrücken gehen, die am Wochenende ihre Tabellenführung an die Eisbären Heilbronn verloren haben.

Eisbären empfangen Bietigheim

ECE-SCB_VBZum vorletzten Hauptrunden-Spiel empfangen die Eisbären im heimischen Icehouse den Tabellennachbarn aus Bietigheim. Während den Eisbären hierbei ein Remis zum sicheren Einzug in die Play-Offs reicht, brauchen die Gäste einen „Dreier“ gegen die Eisbären, um die Chance auf Platz 4 am Leben zu halten.

Mit dem SCBB kommt eines der erfolgreichsten Teams der vergangenen Jahre zum Duell um die Play-Offs ins Icehouse. Seit der Rückkehr in die Regionalliga ist der SC jedes Jahr in die Play-Offs eingezogen, wo sie sich zweimal den Vize-Titel sichern konnten. Die Hauptrundenplatzierung verschlechterte sich dabei jedoch jeweils um einen Platz, so dass es im vergangenen Jahr nur zu Rang 4 reichte. Dieser Trend scheint sich in diesem Jahr fortzusetzen, denn nachdem Bietigheim bis zum 16. Spieltag in den Top 4 zu finden war, rutschten sie dann auf den fünften Tabellenplatz hab, den sie noch immer belegen. Der SCBB kann dabei seit Jahren auf eine hungrige Mischung aus jungen Talenten und gestandenen Spielern setzen, die stets mit Scorern in den Top 10 vertreten sind. Auch in diesem Jahr stellt man die drittbeste Offensive der Liga mit Marco Windisch als bestem Scorer auf Rang 8, wobei die Defensive mit einem Gegentorschnitt von 3,7 überraschend durchschnittlich in dieser Saison den Schwachpunkt der jungen Steelers darstellt.

Die Eisbären mussten am vergangenen Wochenende nach einer Siegesserie zwei Niederlagen verkraften, die einen vorzeitigen Play-Off-Einzug verhinderten. Nichts desto trotz sind sie in der komfortablen Lage, den Einzug mit einem Sieg aus den verbleibenden beiden Spielen aus eigener Kraft perfekt zu machen. Allerdings wird sich die Personalsituation der Eisbären in der Hauptrunde kaum mehr ändern. Eine erneute Untersuchung hat das definitive Saisonaus von Cedric Striepeke bestätigt, der sich im Spiel gegen Heilbronn zu Jahresbeginn eine Knieverletzung zuzog. Besser steht es dagegen um Sho Kawachi, der nach seiner Schulterverletzung aus dem Spiel in Zweibrücken wieder ins Training eingestiegen ist und den Eisbären in den Play-Offs wieder zur Verfügung stehen könnte. Selbiges gilt für Alex Rosentritt, dessen Knieverletzung aus dem Spiel in Ravensburg einen guten Heilungsprozess aufweist, so dass er Anfang März ebenfalls wieder mit dem Team trainieren könnte.

In den beiden abschließenden Hauptrunden-Partien wird man jedoch noch ohne die Verletzten planen müssen, doch die Eisbären sind sicher, dass der benötigte Sieg zum Play-Off-Einzug gelingen wird, bestenfalls bereits am Sonntag gegen Verfolger Bietigheim, der jedoch alles geben wird, um seine Chancen noch aufrecht zu erhalten.

Eisbären verpassen vorzeitige Play-Off-Qualifikation

ECE-ESC_2Mit zwei knappen Niederlagen haben die Eisbären am Doppelwochenende die vorzeitige Play-Off-Qualifikation verpasst. Nachdem man am Samstag stark ersatzgeschwächt bei den Schwenninger Fire Wings mit 4:5 den Kürzeren zog, konnte man im direkten Duell um Platz 3 bei der 3:4-Penaltyniederlage immerhin noch einen Punkt ergattern.

Im letzten Auswärtsspiel der Hauptrunde musste man zum Nachholspiel in Schwenningen antreten, was für die Eisbären ohnehin in der Vergangenheit schon immer ein schlechtes Pflaster darstellt. Als zu den verletzten Spielern noch Krankmeldungen den Kader auf gerade mal zwei komplette Blöcke schrumpfen ließ, war Schadensbegrenzung wohl das einzige, was den Eisbären als Ziel bleiben sollte, da die Gastgeber das spielfreie Wochenende des DNL-Teams nutzten, um sich mit vollen 3 Blöcken einer Niederlage entgegen zu stellen.

Im ersten Abschnitt musste man so fast erwartungsgemäß in der 17. Minute das 0:1 hinnehmen, welches Jacobaschke zu Beginn des zweiten Abschnitts jedoch egalisieren konnte (23.). Als den Eisbären dann gar in doppelter Unterzahl der Führungstreffer durch Nikolov gelang (36.), schien eine Überraschung möglich. Doch nur 13 Sekunden später gelang den Gastgebern in selbiger Überzahl noch der Ausgleich. Nach einem turbulenten Beginn ins Schlussdrittel, in dem erneut Jacobaschke die Führung der Gastgeber nach 8 Sekunden egalisieren konnte, war es zunächst den Gastgebern vorbehalten, das Spiel in Überzahl wieder auf ihre Seite zu ziehen (49.). Erneut folgte die schnelle Antwort durch Patschull (53.) zum 4:4, doch auf den letzten Treffer der Fire Wings (57.) fanden die Eisbären keine Antwort mehr und mussten sich trotz der negativen Vorzeichen nur knapp geschlagen geben.

Es folgte tags darauf der Showdown gegen den Tabellennachbarn aus Hügelsheim, in dem die Eisbären personell besser aufgestellt waren, so dass die tags zuvor absolvierte Partie konditionell zumindest etwas abgefangen werden konnte. Die gut 400 Zuschauer sahen im Icehouse ein rasantes Auftaktdrittel, in dem beide Teams ohne Strafzeit auskamen, dabei jeweils ihre Drangphasen hatten, ohne jedoch den Auftakttreffer landen zu können.
Diesen holten jedoch die Rhinos mit einem präzisen Schuss unter Einbezug des Torgestänges nach und gingen so in der 23. Minute in Front. Die Eisbären schienen langsam der Doppelbelastung des Wochenendes Tribut zollen zu müssen und fanden zu dieser Phase nicht mehr zu ihrem Spiel, stattdessen häufiger den Weg zur Strafbank. Die Gäste nahmen dieses Geschenk dankend an und erhöhten in doppelter Überzahl auf 0:2 (34.). Offensichtlich ein Weckruf für die Eisbären, denn diese setzten nun zum Schlussspurt im Mittelabschnitt an und drängten so auch die Rhinos in Strafzeiten. 28 Sekunden vor dem Ende gelang hierdurch Nikolov der wichtige 1:2-Anschlusstreffer.
Dieser Erfolg sollte bei den Eisbären neue Kräfte freisetzen, denn in den ersten Minuten des Schlussdrittels schnupperte man ein ums andere Mal am Ausgleichstreffer. Doch die Rhinos zeigten sich effektiv und erhöhten beinahe aus dem Nichts auf 1:3 (46.). Die Eisbären gaben sich jedoch noch nicht auf und Sawicki handelte instinktiv richtig, stibitzte einem Rhino den Puck von der Kelle und verwandelte eiskalt zum erneuten Anschlusstreffer (50.). Dieser Treffer tat dem Spiel sichtlich gut, denn der Kampf um den Sieg spitze sich immer weiter zu. In der 57. Minute nutze Jacobaschke dann erfolgreiche seine Chance und erzielte den viel umjubelten Ausgleich. Als jedoch selbiger nur eine Minute später auf die Strafbank musste, war das Spiel nochmals auf Messers Scheide, doch die Eisbären erkämpften sich das Remis bis zur Schlusssirene. Es hätte spannender kaum kommen können, denn die beiden punkgleichen Teams mussten nun im Penaltyschießen den Sieger und somit Gewinner des dritten Tabellenplatzes ermitteln. Die ersten fünf Schützen beider Teams mussten sich dabei den jeweiligen Goalies geschlagen geben. Erst im sechsten Anlauf gelang den Gästen der einzige Treffer, der den Rhinos den Zusatzpunkt bringen sollte, der sie wiederrum an den Eisbären vorbei auf Platz 3 führen sollte.

Die Eisbären konnten somit beide Matchbälle um die vorzeitige Play-Off-Qualifikation nicht nutzen, haben jedoch die Teilnahme weiter in eigener Hand. Ein Remis im nächsten Duell gegen Bietigheim würde den Eisbären hierfür bereits reichen, andernfalls wäre auch ein Sieg gegen Ravensburg die sichere Qualifikation zu den Play-Offs, die sich die Eisbären nach der erfolgreichen Rückrunde auf keinen Fall mehr nehmen lassen wollen.

Wegweisendes Doppelwochenende

ECE_VBWenn die Eisbären am Samstag ihr Auswärtsspiel in Schwenningen ausgetragen haben, ziehen sie in Spielen mit den Verfolgern gleich. Das direkte Duell mit den punkgleichen Rhinos steht dann am Sonntag in Form eines Heimspiels auf dem Programm.

Das Auswärtsspiel in Schwenningen ist Kür und Pflicht zugleich. Zwar haben sich die Fire Wings aus dem Play-Off-Kampf bereits verabschiedet, doch können sie noch in dessen Kampf eingreifen. Denn neben den Eisbären werden auch noch die Verfolger Hügelsheim und Bietigheim bei den Schwarzwäldern antreten und um wichtige Punkte im Fernduell um die Play-Off-Plätze kämpfen. Die Eisbären haben eine ausgeglichene Saisonbilanz gegen die Fire Wings vorzuweisen. Neben einer unglücklichen Auswärtsniederlage zu Saisonbeginn (5:7) konnte man einen klaren 5:1-Erfolg im Rückspiel erzielen. Die Historie zeigt allerdings, dass den Eisbären in den letzten Jahren nur ein Sieg in der Helios-Arena gelang (5:4 n.P. am 20.10.2012). Es wäre also durchaus an der Zeit, diese Bilanz im engen Play-Off-Kampf etwas aufzubesser.

Nur einen Tag später kommt es zum ultimativen Show-Down im Eppelheimer Icehouse. Die Teams der Stunde treffen im direkten Duell aufeinander und könnten eine Vorentscheidung um die Play-Off-Teilnahme erzwingen. Die Baden Rhinos reisen dabei mir 9 Siegen in Folge zu den Eisbären, die ihrerseits 8 der letzten 9 Spiele gewonnen haben. Nur das Duell gegen die Rhinos ging nach einer 3-Tore-Führung noch an die Jungs vom Airpark. Es geht dabei um mehr als „nur“ 3 Punkte, denn dem Sieger winkt der Gewinn des direkten Vergleiches, der bei Punktgleichheit entscheidend wird und aktuell noch den Eisbären zusteht. Zudem gilt es, den Abstand zu Verfolger Bietigheim nicht einzubüßen, die derzeit vier Punkte hinter dem punktgleichen Play-Off-Trio auf seine Chance lauert. Der Play-Off-Kampf ist also offiziell eröffnet.

Eisbären behaupten Rang 3

ECE-SECMit dem 5. Sieg in Folge haben die Eisbären ihren 3. Tabellenplatz gefestigt und den Vorsprung auf Rang 5 ausgebaut. Vor 425 begeisterten Zuschauern sorgten die Tore von Lukas Sawicki (2), Roman Gottschalk und Marc Bruns und einem bärenstarken Janis Wagner im Tor für den erneuten 4:1-Erfolg des ECE über die Stuttgart Rebels, die man damit aus dem Play-Off-Rennen schießen konnte.

Die Eisbären mussten zwar weiterhin auf die verletzten Cedric Striepeke, Sho Kawachi und Alex Rosentritt verzichten, doch die Rückkehr von Roman Gottschalk und Marc Bruns, sowie die beiden Neuzugänge Kevin Brack und Sascha Göth, sorgten für den ersten vollen 3-Block-Kader in diesem Jahr. Dies führte zum sehr offensiven Beginn der Eisbären, der bereits früh die Führung hätte bringen können. Doch mit der ersten Strafe im Spiel gegen den ECE kamen auch die Gäste besser ins Spiel und es entwickelte sich ein offensiv geprägtes Match in dem beide Teams zahlreiche Chancen vergaben, so dass der Führungstreffer nur noch eine Frage der Zeit schien. So war es dann einer unglücklichen Situation vor dem ECE-Tor zu verdanken, dass der Puck abgefälscht über Janis Wagner den Weg ins Tor fand und Stuttgart 0:1 in Führung brachte (16.). Die Eisbären waren in dieser Phase offensiv jedoch nicht zwingend genug, den schnellen Ausgleichstreffer zu markieren.

Dies sollte sich im Mittelabschnitt ändern. Die Eisbären rannten an und erarbeiteten sich gute Chancen. Als sich Stuttgart durch den Offensiv-Drang die erste Strafe des Spiels einhandelte, stieg der Druck weiter an. Zwar konnte man das Powerplay noch nicht nutzen, doch gerade als Stuttgart mit der abgelaufenen Strafe wieder komplett agieren konnte, markierte Gottschalk den verdienten Ausgleichstreffer (29.). Der ECE musste kurz darauf erneut in Unterzahl ran, was ihn jedoch nicht an der Aufholjagd hintern sollte. Marc Bruns brach in einem Break durch und erzielte in Unterzahl den Führungstreffer zum 2:1 für den ECE (33.). Da sich die Eisbären auch im weiteren Verlauf des Drittels zwei weitere Strafen leistete, musste zunächst die Devise herhalten, den Vorsprung über die Zeit zu retten. Während Wagner mit teils spektakulären Saves einen Ausgleichstreffer verhinderte, kamen die Eisbären zwar noch zu vereinzelten Breaks, die jedoch keinen Erfolg einbrachten.

Auch im Schlussabschnitt meinten es die Herren in schwarz-weiß in der eigentlich fair geführten Partie nicht gut mit den Eisbären, so dass bereits kleinere Vergehen die Eisbären in Unterzahl brachten. Die Gäste nutzen diese Phase allerdings nur bedingt aus, denn trotz der sich bietenden Chancen, in Überzahl den Ausgleich zu markieren, fanden sie ihren Meister stets im späteren Matchwinner Wagner, der mit einer Fangquote von 97% den Grundstein legte. Doch auch die Offensive erkannte, dass der knappe Vorsprung ein gefährliches Pflaster darstellte, so dass Sawicki in der 56. Minute mit dem 3:1 die Vorentscheidung herstellte. Es folgte eine Auszeit der Gäste, dessen Inhalte jedoch offenbar nicht fruchteten, denn nur 15 Sekunden später fing sich Stuttgart die zweite Strafe des Abends, die den Eisbären in die Karten spielte, die Rebels vom eigenen Tor fernzuhalten. Erneut waren die Gäste gerade wieder komplett, ehe Sawicki seinen zweiten Treffer nachlegte und mit dem 4:1 (59.) alles klarmachte.

Durch diesen Sieg konnten die Eisbären das Verhältnis zwischen Stuttgart und der Bahn weiter verschärfen, denn der Play-Off-Zug wird definitiv ohne die Rebels abfahren. Da im parallelen Duell Hügelsheim Bietigheim im Penaltyschießen bezwang, konnten die Eisbären den Vorsprung auf die Rhinos auf 3 Punkte, den Vorsprung auf den 5. Tabellenplatz gar auf 5 Punkte ausbauen. Die beiden anstehenden direkten Duelle gegen die Verfolger werden also am Ende den Ausschlag geben, wer den Fünfkampf um die vier Play-Off-Plätze für sich entscheiden kann.

Last Minute Transfers für die Eisbären !

Brack GöthAm Dienstag endete die letzte Transferperiode für die Saison 2016/2017 und die Verantwortlichen der Eisbären reagierten auf die angespannte Personalsituation.

Mit Kevin Brack und Sascha Göth wurden zwei junge Talente der Maddogs Mannheim mit Doppellizenzen ausgestattet. Diese Sonderregelung ermöglicht den beiden 20-jährigen eine bessere sportliche Entwicklung durch den zusätzlichen Einsatz in der Regionalliga. Dies ist auch ein erster Schritt für eine geplante intensivere Zusammenarbeit mit den Maddogs in der Zukunft.

Der 1,89m große gebürtige Mannheimer Kevin Brack studiert aktuell Maschinenbau und startete seine Karriere 2006 bei den Maddogs. Der schnelle Außentürmer sieht seine Stärken in der Disziplin, seinem Kampfgeist und Torgefährlichkeit, welche er mit 10 Toren und 8 Assists in 6 Landesligaspielen deutlich untermauert. Der Linksschütze möchte sich bei den Eisbären persönlich weiterentwickeln und mit dem Team die Playoffs erreichen.

Sascha Göth ist 1,79m groß und absolvierte mit 6 Jahren seine ersten Schritte auf dem Eis beim Mannheimer ERC. Der Verteidiger strebt aktuell ein Studium an und kam in 6 Landesligaspielen der Maddogs auf 7 Scorerpunkte (2 Tore + 5 Assists). Der ebenfalls gebürtige Mannheimer ist Rechtsschütze und sieht seine Stärken im Spielaufbau, sowie der guten Übersicht. Sascha freut sich auf die neue Regionalliga-Herausforderung und möchte sich bei den Eisbären sportlich weiterentwickeln.

Coach Thomas Korte: Mit der Lizenzierung der beiden jungen Spieler wurde sowohl für uns als auch für die Maddogs eine Win-Win Situation geschaffen. Die beiden haben sicherlich das Potenzial um eine gute Rolle in der Regionalliga Südwest zu spielen. Bei uns werden sie die Möglichkeit bekommen sich zu empfehlen und logischerweise wird ihr Spiel sich damit auch zwangsläufig in der Landesliga verbessern. Beide sind relativ gute Schlittschuhläufer und können einen guten ersten Pass spielen. Ich bin froh, dass wir hier mit dem Maddogs kooperieren und freue mich mit den Jungs zu arbeiten. Sie werden sicher auch von unserer Mannschaft gefordert und unterstützt zugleich. Ich bin zuversichtlich das die beiden uns in unserer momentanen Personalsituation helfen werden.

Dann sagen wir doch mal, herzlich willkommen bei den Eisbären !

Eisbären starten in heiße Phase

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Mit dem ersten von vier Heimspielen im Februar läuten die Eisbären die heiße Phase im Play-Off-Kampf ein. Am Freitag gastiert mit den Rebels aus Stuttgart der Tabellen-Sechste im Icehouse. Während es für die Eisbären darum geht, ihren 3. Tabellenplatz vor der Konkurrenz zu verteidigen, gilt auch für die Gäste „verlieren verboten“, will man die theoretische Chance auf die Play-Offs noch länger am Leben halten.

Nachdem die Gäste vor der Saison die „Rebellion“ ausgerufen hatten, und mit den Spitzenrängen nach den ersten Spieltagen diese Marschroute auch bestätigen konnten, läutete die erste Saisonniederlage in Eppelheim (3:5) einen Negativ-Trend ein, der die Rebels bis zur erneuten Niederlage gegen die Icehouse-Bären im Heimspiel auf der Waldau (1:4) bis auf Rang 6 spülte, den sie seitdem erfolgreich verteidigen konnten. Nachdem die Rebels dann gegen den Serienmeister aus Heilbronn siegten und auch den aufstrebenden Baden Rhinos einen Punkt abknöpfen konnten, hat sich das Team wieder stabilisiert und liegt hinter den direkten Konkurrenten um die Play-Off-Ränge auf der Lauer. Doch sowohl mit der drittschwächsten Defensive als auch Offensive muss eine weitere Leistungssteigerung her, denn bei einer Niederlage im Icehouse fährt der Play-Off-Zug definitiv ohne die Rebels ab.

Die Eisbären hingegen reiten derzeit auf einer Euphoriewelle. Nachdem man in der zweiten Halbrunde in nur einem Spiel das Eis als Verlierer verlassen musste, konnte man auch das neue Jahr mit zwei Siegen beim Spitzenduo Heilbronn und Zweibrücken beginnen und steht mit nun 7 Siegen aus den letzten 8 Spielen auf einem vielversprechenden 3. Tabellenplatz. Doch auch die direkten Verfolger konnten ihre Aufgaben erledigen und liegen nun nur noch zwei Punkte hinter den Eisbären. Um sich für die direkten Duelle etwas Luft zu verschaffen, zählt im Heimspiel gegen die Rebels somit nur ein Sieg, um den hart erkämpften 3. Rang auch nach dem Spieltag halten zu können.