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Archiv → Oktober, 2016

Eisbären unterliegen den Fire Wings

Und täglich grüßt das Murmeltier.. Wie bereits am Freitag versuchten die Eisbären, ihr Können nicht über 60 Minuten abzurufen und erlitten dabei Schiffbruch. Die Aufholjagd wurde am Ende erneut nicht belohnt, so dass die zweite 5:7 – Niederlage des Wochenendes besiegelt war.

Sehr gut begannen die Eisbären, die ohne die Leistungsträger Ackermann und Bruns auskommen mussten, in die Partie bei den Fire Wings. Die frühe Führung durch Lukas Sawicki (4.) konnte den Eisbären allerdings keine Sicherheit bieten, denn die Special-Teams sollten an diesem Abend die Begegnung entscheiden. Nach einer völlig unnötigen Strafzeit kassierten die Eisbären schnell den Ausgleich (8.) und wurden bei der nächsten Unterzahl erneut kalt erwischt (15.). Noch bevor man sich von diesem Schock erholen konnte, fand der Puck nach einem Bully erneut den Weg ins Netz (15.). Mit diesem ärgerlichen Rückstand ging es in die erste Pause.

Als die Eisbären zu Beginn des Mitteldrittels erstmals in Überzahl agierten, schien dies ein Wendepunkt werden zu können. Doch eine Unachtsamkeit führte zu einem Konter und dem 1:4 (24.) aus Sicht der Eisbären. Nachdem selbiges fünf Minuten später gar zum 1:5-Rückstand führte, sah man ein Debakel auf die Eisbären zukommen. Doch dieser Treffer sollte einen Hallo-Wach-Effekt zur Folge haben, denn von nun an agierten die Eisbären sicherer und zielstrebiger und zeigten den Willen, den man nach der frühen Führung vermissen ließ. Diese Einstellung sollte sich lohnen, denn Cedric Striepeke (33.) und erneut Sawicki (37.) brachte die Eisbären wieder heran (3:5). Euphorisiert durch die Aufholjagd vernachlässigte man allerdings etwas die Verteidigung, so dass ein schneller Konter vor der Pause den alten Abstand wiederherstellte (40.).

Nachdem man nun merkte, dass mit dem richtigen Einsatz auch etwas möglich war, drehten die Eisbären im Schlussdrittel auf. Schnell verkürzte 3-fach-Torschütze Sawicki auf 4:6 (42.), der Anschlusstreffer durch Striepeke nur drei Minuten später in dieser Phase hoch verdient. Die Gastgeber besannen sich nun darauf, den Vorsprung über die Zeit zu retten, die Eisbären rannten an, verpassten aber teils hochkarätige Chancen, mehr als ein Pfostentreffer sollte den Eisbären nicht gegönnt sein. Als man 90 Sekunden vor Ende alles auf eine Karte setzte und den 6. Feldspieler brachte, sorgte der Empty-Net-Treffer erneut zur Entscheidung (5:7, 59.).

Im Rückblick der beiden Partien bleibt festzuhalten, dass die Eisbären zwar die bessere Mannschaft sein können. Wenn dies aber nicht 60 Minuten auf dem Eis gezeigt wird, lädt man jeden Gegner ein, dies zu nutzen. So verschenkte man in beiden Partien verdiente Punkte und muss am kommenden Wochenende in Ravensburg hell wach sein, sonst wiederholt sich dieses Schema garantiert.

Eisbären verschenken Sieg

Im gestrigen Heimspiel gegen den SC Bietigheim-Bissingen haben die Eisbären nahezu leichtfertig einen möglichen und verdienten Sieg verschenkt. Wie schon im vergangenen Heimspiel gegen die Heilbronner Eisbären waren man mit den Gästen aus dem Ellental auf Augenhöhe, zwei Drittel lang sogar das klar bessere Team, unterlag dem Play-Off-Favoriten Bietigheim am Ende dennoch mit 5:7.

Das Spiel selbst begann genau nach dem Wunsch der Eisbären. Man dominierte den Gegner in den ersten zwanzig Minuten, das Spiel fand in Großteilen im gegnerischen Drittel statt und man hatte gute Chancen auf die Führung. Doch die erste Strafe gegen die Eisbären nutzten die Gäste eiskalt und gingen ihrerseits mit 0:1 in Front (4.). Die Eisbären konnten jedoch postwendend durch Lukas Sawicki (6.) ausgleichen. Danach folgte der Anfang vom Ende. Zunächst brachte ein Eigentor (9.) die Gäste wieder in Führung. Während sich die Eisbären offensiv zeigten und vermehrt Chancen zum Ausgleich hatten, lauerten die Gäste auf Konter und waren damit erfolgreich. Ein Doppelschlag (16./18.) brachte den Gästen einen schmeichelhaften 3-Tore-Vorsprung ein, so dass der 1:4-Rückstand zur Pause in keinster Weise dem Spielverlauf entsprach.

Im zweiten Drittel sollte sich an den Verhältnissen auf dem Eis wenig ändern, allerdings belohnten sich die Eisbären nun endlich für den Einsatz und die Dominanz. Zunächst war es Marc Brenner vorbehalten, der von der Strafbank kommend in Szene gesetzt wurde und auf 2:4 (26.) verkürzte. Nachdem Sawicki nur eine Minute später den Anschlusstreffer markierte, waren die Eisbären wieder im Spiel. Allerdings leistete man sich in dem sonst sehr fairen Spiel die nächste Strafe, die wiederrum die Gäste ausnutzen konnten (3:5, 34.). Die richtige Antwort lieferte Marc Bruns (35.) mit dem erneuten Anschlusstreffer zum 4:5 Pausenstand.

Es folgte ein drittes Drittel, in dem die Eisbären das Spiel drehen wollten und offensive Leckerbissen boten, ohne jedoch das Quäntchen Glück auf ihrer Seite zu wissen, den Ausgleichstreffer zu erzielen. So kam was kommen musste. Bei den einzigen Strafen in diesem Drittel war bei 4-gegen-4 viel Platz auf dem Eis. Ein Scheibenverlust brachte Bietigheim einen Konter ein, der zum vorentscheidenden 4:6 (54.) führte. Die Eisbären setzten nun alles auf eine Karte. Auszeit. Nochmals einschwören auf die Schlussminuten und den sechsten Feldspieler bringen. Das Ergebnis: Der Empty-Net-Treffer zum 4:7 (60.). Zwar konnte 3-fach-Schütze Sawicki nur 6 Sekunden später nochmals einnetzen, den Sieg der Gäste allerdings nicht mehr verhindern.

So bleibt am Ende festzuhalten, dass man erneut gegen ein Favoritenteam mehr als mithalten konnte, sich durch kleine individuelle Fehler jedoch den Sieg hat aus der Hand nehmen lassen. Diese abzustellen gilt es bereits am Sonntag, wenn man beim Tabellennachbarn Schwenningen zu Gast ist.

Doppelter Einsatz für die Eisbären

Am kommenden Wochenende sind unsere Eisbären erneut doppelt im Einsatz. Da man am Sonntag zu Gast in Schwenningen ist, findet das Heimspiel gegen die Amateure der Steelers aus Bietigheim erneut bereits am Freitag, 20:00 Uhr im heimischen Icehouse statt. Nach den beiden schweren Duellen vergangene Woche, stehen mit den beiden exakt vor den Eisbären platzierten Teams erneut schwere Aufgaben vor den Eisbären.

Der SC Bietigheim ist unter seinen Erwartungen in die Saison gestartet. Als Favorit auf die Play-Offs konnten die Steelers bislang keines ihrer Heimspiele gewinnen, hatten mit Heilbronn und Zweibrücken allerdings auch harte Brocken zu Gast. Auswärts steht bislang die volle Punktausbeute, wobei vor allem der Sieg in Schwenningen eine kleine Überraschung zu diesem Zeitpunkt war. Doch genau daran zeigt sich, dass man die kleinen Steelers nicht unterschätzen darf. Um deren Auswärtsserie zu stoppen, müssen die Eisbären von der ersten bis zur letzten Sekunde hellwach sein. Die Ergebnisse der letzten Jahre sprechen nicht ganz für die Eisbären. Während man in Bietigheim meist klar unterlag, gab es seit der Rückkehr der Steelers in die Regionalliga jeweils Niederlagen mit exakt einem Tor Unterschied.  Aber Mit den Leistungen aus den letzten Spielen haben die Eisbären durchaus berechtigte Hoffnung, den favorisierten Gästen die ersten Auswärtspunkte abnehmen zu können und die Niederlagenserie zu beenden.

Zwei Tage später ist man bei „Angstgegner“ Schwenningen zu Gast. Der Tabellenfünfte ist überraschend stark in die Liga gestartet und hatte mit dem Sieg bei den Heilbronner Eisbären den ersten Höhepunkt. Doch überraschend folgten zwei Niederlagegen gegen Bietigheim und Stuttgart, die den guten Start abrupt relativierten. Während man am vergangenen Wochenende mit einem Tag weniger Regeneration ins zweite Spiel startete, sind an diesem Wochenende die Voraussetzungen ausgeglichen, denn auch die Fire Wings sind bereits Freitags bei den Rebels in Stuttgart im Einsatz. In der abgelaufenen Saison waren die Wings in allen drei Duellen gegen die Eisbären erfolgreich, aber konnte immerhin im abschließenden Heimspiel beim Torfestival einen 9:8-Penaltysieg bejubeln. In der Helios Arena zu Schwenningen warten die Eisbären allerdings seit Ende 2012 auf einen Punktgewinn.

 

 

Eisbären-Duell geht an den Meister

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Mit 3:5 unterlagen die Eisbären am gestrigen Sonntag den Namensvettern aus Heilbronn. Dabei war man stets auf Augenhöhe mit dem Favoriten und am Ende zumindest einem Remis sehr nahe.

Daher waren sich viele uneinig, wie man diese knappe Niederlage gegen den Meister aus Heilbronn einzuordnen hatte. Bitter enttäuscht, weil man erneut gegen die „Bärlis“ den Kürzeren zog, oder erfreut, dass man den Favoriten in Schach halten und sich am Ende nur knapp geschlagen geben musste. Am Ende trifft beides zu, allerdings kann man mit der gezeigten Leistung durchaus zufrieden sein.

Denn von Beginn an zeigten beide Teams sehr schnelles und attraktives Eishockey, ohne dabei jedwede Unfairness an den Tag zu legen, was auf Grund der Tatsache, dass beide Teams bereits ein Spiel an diesem Wochenende in den Knochen hatten, nicht zu erwarten war. Die erste Strafe leisteten sich dabei die Gäste. Doch der ECE zeigte sich im sonst souveränen Powerplay gehemmt und leistete sich dazu noch einen Aufbaufehler, den Heilbronn bitter mit dem 0:1 bestrafte (4.). Mit der Führung im Rücken kamen die Gäste besser in die Partie und wurden früh mit dem 0:2 (9.) belohnt. Die Hoffnungen auf eine Sensation schwanden abrupt und es schien eine deutliche Angelegenheit zu werden. Doch dem Ruf, niemals aufzugeben, wurden unsere Eisbären erneut gerecht und kämpften sich zurück in die Partie.

Nachdem bis zur Pause der Anschlusstreffer nicht gelingen sollte, machte es Sören Gerber nach dieser besser und brachte die Eppelheimer wieder ran (22.). Die Euphorie sollte jedoch nur kurz aufkommen, denn Heilbronn schlug schnell zurück (27.) und stellte den alten Abstand wieder her. Beide Teams boten in der Folge weiter temporeiches Offensiv-Eishockey und spielten auf Augenhöhe zur Freude der knapp 500 Zuschauer, auch wenn dies Dank zweier gut aufgelegter Goalies zunächst zu keinem weiteren Treffer führen sollte.

Im letzten Drittel musste man um die Kondition der gastgebenden Eisbären bangen, waren sie doch innerhalb von nicht Mals 24 Stunden zum zweiten kräfteraubenden Duell auf dem Eis. Dies mag auch zu dem Black-Out der Verteidigung geführt haben, die Heilbronn leichtfertig den Puck überlies, und das 1:4  zur Folge hatte (46.). Doch man fand die Richtige Reaktion und stellte nur 100 Sekunden später durch Cedric Striepekes Treffer den alten Abstand wieder her. Und weiter schenkten sich beide Teams nichts, glänzten mit Kampfgeist und Spielfreude und boten beste Unterhaltung. Um diesem die Krone aufzusetzen, brachte Alex Rosentritt mit seinem Anschlusstreffer in der 56. Minute nochmals ordentlich Spannung in die Partie. Der ECE reagierte mit einer Auszeit und setzte mit dem 6. Feldspieler alles auf eine Karte. Leider war diese Maßnahme nicht von Erfolg gekrönt und führte zum Knock-Out durch den Empty-Net-Treffer aus vermeintlicher Abseitsposition zum Endstand von 3:5 (59.).

Nichts desto trotz muss man der Leistung unserer Eisbären Tribut zollen, die bereits am Samstag eine starke kämpferische Einstellung an den Tag legten und nur 24 Stunden später selbst den hohen Favoriten in Schach halten konnte. Mit etwas mehr Regeneration wären vielleicht einige individuellen Fehler ausgeblieben, die Heilbronn eiskalt nutzen, und so am Ende das Spiel für sich entscheiden konnte.

Eisbären feiern Sieg der Moral

Am gestrigen Samstag war man bei den Baden Rhinos Hügelsheim zu Gast. Die Eisbären zeigten dabei Moral und drehten im letzten Drittel mit einem klaren 4:0-Drittelsieg das Spiel in einen verdienten 7:4 –Auswärtserfolg.

Das Spiel begann im Sinne der Eisbären. Es waren gerade vier Minuten gespielt, da brachte Martin Nikolov die Gäste in Front. In dem sehr fair geführten Spiel konnten die Eisbären spielerisch überzeugen, die Gäste setzten auf schnelle und gefährliche Konter, wie man es am Baden Airpark gewohnt ist. Diese konnten die Eisbären jedoch stets gut verteidigen und konnten durch Marc Bruns in der 15.Minute auf 2:0 erhöhen. Allerdings brachte die Führung den Eisbären kurioserweise eine Strafzeitenflut bei, als ob man es nötig gehabt hätte, die Gastgeber so zu stören. Die erste davon gegen die Eisbären nutzen die Rhinos aus postwendend zum Anschlusstreffer. Obwohl die Eisbären den Rest des Drittels keine fünf Feldspieler mehr aufs Eis schicken sollten, gelang es, die Führung in die Pause zu retten.
Aus dieser kamen die Gastgeber besser heraus und konnten schnell den Ausgleich verbuchen. Die Eisbären durften nun auch wieder in voller Spielstärke am Spiel teilnehmen und erarbeiteten sich Chancen zu erneuten Führung. Dies war allerdings nicht nur den Rhinos ein Dorn im Auge, so dass plötzlich eine erneute Flut an Strafzeiten auf die Eisbären einprasselte, die bis zu diesem Spieltag noch die Fair-Play-Tabelle angeführt hatten. Sehr fragwürdig auch dabei die Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Martin Nikolov. Ein Gegenspieler hatte sich, nach eigenen Angaben, beim Bully das Knie verdreht. Allerdings befanden die Schiedsrichter auf einen Stockstich von Nikolov, der sich beim Bully leicht in den Gegner drehte und ihm so die Knieverletzung beigebracht haben soll. Da es bei dieser Strafe nicht bleiben sollte, spielten die Eisbären sogar zeitweise mit zwei Mann in Unterzahl, was die Gastgeber jedoch nicht nutzen konnten. Erst, als wieder „normales“ Eishockey gespielt werden durfte und die Eisbären wieder angreifen wollten, nutzen die Rhinos eine ihrer Konterchancen um das bis dato „logische“ 2:3 aus Sicht der Eisbären (38.) zu erzielen. Kapitän Tim Brenner war es vorbehalten, diesen postwenden mit dem Ausgleichstreffer zu beantworten (39.). Doch erneut waren es die Rhinos, die nachlegten und noch vor der Pause in Führung gehen konnten (40.).
Die Pausenansprache viel dementsprechend laut aus und es waren sich alle einig, dass man sich hier als spielerisch bessere Mannschaft nicht den Sieg nehmen lassen wollte. Selbiges hatte offensichtlich nun auch der Schiedsrichter vor, denn mit lediglich zwei Strafminuten pro Team liess er diese im letzten Drittel gewähren. Das Ergebnis konnte man vorhersehen. Nach dem frühen Ausgleich durch Nicolas Ackermann (42.), brachten Bruns (45.) und Roman Gottschalk (50.) die Eisbären endlich wieder in Front. Die nur spärliche Gegenwehr der Rhinos konnte man gekonnt unterbinden und spätestens durch den Treffer von Tim Brenner (56.) zum 7:4 im Keim ersticken.

Mit diesem Sieg im Rücken geht es nun heute gegen den Meister aus Heilbronn. Selbstbewusst, aber mit dem gestrigen Spiel noch in den Knochen, will man dem Serienmeister entgegentreten und zumindest an der Sensation schnuppern. Allerdings sollte man sich tunlichst wieder von der Strafbank fernhalten, denn Situationen wie gestern werden die Namensvetter aus Heilbronn sicherlich nicht ungenutzt lassen.

Eisbären vor schwerem Doppelwochenende

Für die Eisbären stehen am Wochenende gleich zwei harte Spiele auf dem Programm. Zunächst muss man am Samstag abend um 19.00 Uhr bei den Baden Rhinos in Hügelsheim antreten, ehe nur 24 Stunden später im heimischen Eppelheimer Icehouse der amtierende Meister aus Heilbronn zu Gast ist, bei dem die Eisbären mit einer Freikarten-Aktion an den Start gehen.
Mit den Baden Rhions steht den Eisbären ein Gegner vor der Brust, der jedes Jahr zu den Play-Off-Favoriten gezählt wird und ebenfalls diesen Anspruch an sich selbst stellt. Fast schon traditionell hinken die Rhinos ihren eigenen Ansprüchen zu Saisonbeginn deutlich hinterher. Nach 3 Niederlagen in Folge konnte man erst am vergangenen Wochenende bei Schlusslicht Ravensburg den ersten Saisonsieg feiern. Ob dies wie in den letzten Jahren den Wendepunkt zur Aufholjagd in der Tabelle darstellt, kann man zu diesem Zeitpunkt zwar noch nicht sagen. Aber die Eisbären müssen gewarnt sein und den Gastgeber ernst nehmen. Denn trotz der drei Niederlagen waren die Rhinos nie chancenlos unterlegen und legten dabei eine wahre Torflut hin. Mit 15 Toren pro Partie kamen zumindest die Zuschauer voll auf ihre Kosten. Solche Zahlen erinnern an die denkwürdige Partie vor 3 Jahren, als die Eisbären überraschend bereits 7:3 am Baden Airpark führten, am Ende jedoch nach einer 8:9-Penaltyniederlage nur einen Punkt entführen konnten. Eng ging es auch in der abgelaufenen Spielzeit zu, wo die Eisbären jedoch nur eines der drei Duelle für sich entscheiden konnten. Positiv stimmen dürften die Auftritte in der Saisonvorbereitung, als man die Rhinos in zwei Duellen besiegen konnte.
Einer noch schwereren Aufgabe stehen unsere Eisbären beim Heimspiel tags darauf gegenüber, wenn man mit dem Vortagesspiel in den Knochen den Namensvetter aus Heilbronn empfängt. Der Serienmeister kommt als klarer Favorit ins Icehouse und zu punkten wäre eine echte Sensation. Denn die Historie spricht eine klare Sprache. Auch wenn man in vielen Spielen Heilbronn ärgern konnte, am Ende setzten sich jeweils die Käthchenstädter durch, wobei man in der abgelaufenen Spielzeit gar zwei klare Klatschen verbuchen musste. Doch ähnlich wie die Rhinos sind die Eisbären unerwartet „menschlich“ in die Saison gestartet. Einem knappen Sieg beim SC Bietigheim folgte vergangene Woche eine Niederlage gegen Schwenningen. Die Eisbären sind an diesem Wochenende ebenfalls im Doppeleinsatz, haben jedoch auf Grund der Freitagspartie einen Tag mehr zur Regeneration. Nichts desto trotz werden unsere Eisbären alles geben, wenn es gegen den amtierenden Meister geht. Hoffen kann man dabei auf den Ansporn der Zuschauer, die mit einer Freikartenaktion zu diesem Spiel beschenkt werden. Wer bis zum Wochenende im Eppelheimer Icehouse oder beim Ausrüstungspartner Top-On-Ice vorbei schaut, kann sich dort mit freiem Eintritt zum Spiel am Sonntag eindecken.

Eisbären stoppen die Rebellion

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Im ersten Heimspiel der Saison haben die Eisbären ihren ersten Sieg gefeiert. Dem bis dato ungeschlagenen Tabellen-Zweiten Stuttgart brachte man nach Treffern von Lukas Sawicki (2), Cedric Striepeke (2) und Roman Gottschalk mit 5:3 (1:0;4:0;0:3) völlig verdient die erste Niederlage bei und sicherte sich so die ersten drei Punkte.

Wie entfesselt betraten die Eisbären zum ersten Saisonspiel das Eppelheimer Eis. Nach der unglücklichen Niederlage vor Wochenfrist in Zweibrücken war unverkennbar, dass die Eisbären eine Reaktion zeigen wollten. Mit nahezu komplettem Kader trat man gegen den ungeschlagenen Tabellenzweiten Stuttgart an und lies von Beginn an keinen Zweifel daran, wer dieses Spiel für sich entscheiden sollte. Die Gäste aus dem Schwabenland sahen in den ersten 20 Minuten kein Land, selbst bei Unterzahl der Eisbären sah man die gefährlicheren Situationen vor dem Rebels-Gehäuse, doch wieder einmal war es die Chancenverwertung, die den Eisbären im Weg stand. Nachdem beste, teils hundertprozentige Torchancen ausgelassen wurden, war es Roman Gottschalk, der 25 Sekunden vor der Drittelpause die drückende Dominanz von 20:8 Torschüssen auch in eine 1:0-Pausenführung ummünzen und nach einer undurchsichtigen Situation die Scheibe einschieben konnte.

Die Überlegenheit sollte sich auch im zweiten Drittel fortsetzen, allerdings fanden die Gäste nun besser ins Spiel und zeigte sich nun öfters vor allem in Kontersituationen gefährlich. Doch Janis Wagner im ECE-Kasten zeigte sich als starker Rückhalt und hielt selbst in 1-gegen-1 Situationen seinen Kasten sauber. Die Stürmer dankten es ihm und setzen nun die klar verteilten Spielanteile auch in Tore um. Die erste Überzahlsituation der Eisbären nutzen die Eisbären in der 27. Minute durch Lukas Sawicki zum 2:0, drei Minuten später legte er selbst das 3:0 nach, ebenfalls im Powerplay. Die Eisbären waren nun in einem Rausch und wollten mehr. Cedric Striepeke setze sich nur kurz darauf auf außen durch und überraschte den Rebels-Goalie Guris mit seinem Schuss zum 4:0 (31.). Auch er durfte sich kurz darauf als Doppeltorschütze feiern lassen, und verwertete eine Vorlage von Gerber zum 5:0 (33.). Die Gäste sahen sich nun genötigt, sich in einer Auszeit wieder zu sammeln, was von Erfolg gekrönt sein sollte. Während die Eisbären sich nun ein ums andere Mal Nachlässigkeiten erlaubten, geriet der ECE-Kasten mehr und mehr unter Beschuss, doch während man selbst im ersten Drittel der mangelnden Chancenverwertung erlegen war, waren es nun die Gäste, die trotz 12:10-Schussverhältnis ein 0:4 Drittelergebnis verkraften mussten.

Gewarnt durch die aufkommenden Gäste wollten die Eisbären im letzten Drittel nicht nachlassen. Weiterhin offensiv eingestellt spielte man sich zunächst im gegnerischen Drittel fest, verpasste aber den Gnadenstoß nahezu fahrlässig. Jetzt sollte sich dies auch noch rächen, denn Gäste-Kapitän Becker wandelte einen Konter zum 5:1 (44.) um. Dieser Treffer brachte den Rebels nun die nötige Sicherheit das Spiel trotz des klaren Spielstandes nicht herzuschenken und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Doch während die Eisbären in der Offensive nun nahezu verspielt schienen, setze Stuttgart auf Geradlinigkeit. So war es erneut Becker der in der 53. Minute gar auf 5:2 verkürzen konnte. Die Eisbären konnten sich noch nicht mal richtig über diesen Treffer ärgern, da klingelte es erneut, Arthur Gross brachte seine Farben wieder heran (54.). Jetzt reagierte ECE-Coach Korte und ermahnte sein Team in einer Auszeit, die Führung nicht noch zu verspielen. Auch dieses Mal sollte dieses Mittel die nötige Wirkung erzielen, dann selbst die Herausnahme des SEC-Goalies sollte am Ende nicht mehr reichen, das Spiel nochmals zu Gunsten der Gäste zu drehen und sicherte den Eisbären den überaus verdienten Erfolg im ersten Heimspiel.

Coach Thomas Korte zeigte sich nach der Partie zufrieden. „Wir hatten uns einiges vorgenommen und das Spiel in den ersten 30 Minuten klar dominiert und völlig verdient in dieser Höhe geführt. Dass wir den Gegner dann nochmal so ran kommen lassen, darf jedoch nicht passieren und soll uns für die kommenden Aufgaben eine Warnung sein.“ Damit soll er recht behalten, denn mit Hügelsheim und Heilbronn steht den Eisbären ein Doppelwochenende bevor, welches eine echte Härteprobe werden soll.

Saisonauftakt im Icehouse

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Wenn am Freitag um 20.00 Uhr das erste Bully gegen die Stuttgart Rebels fällt, startet endlich die Saison der Eisbären im heimischen Icehouse. Nach der unglücklichen Niederlage zum Auftakt in Zweibrücken wollen die Eisbären erstmals punkten, was gegen die noch ungeschlagenen Rebels allerdings zum Kraftakt werden dürfte.

Ungünstig begann die Saison für die Eisbären am vergangenen Wochenende, als zu einer Grippewelle noch die Verweigerung des Verbandes hinzukam, so dass die drei Neuzugänge nicht eingesetzt werden durften. Mit nur 15 Feldspielern verkaufte man sich zwar besser als in den vergangenen Duellen, konnte die Niederlage jedoch nicht verhindern. Mittlerweile sind fast alle Spieler wieder fit und auch spielberechtigt, so dass am Freitag der „Neustart“ glücken soll.

Allerdings ist mit den Rebels ein Team zu Gast, welches zum einen durch bereits drei absolvierte Spiele besser im Rhythmus ist als unsere Eisbären, und diese noch dazu alle für sich entscheiden konnte. Neben zwei Heimsiegen gegen Ravensburg und Zweibrücken, glückte auch ein Auswärtserfolg beim Torspektakel in Hügelsheim. Gemessen an der zurückliegenden Saison wird der Optimismus ebenfalls gebremst, denn zu Beginn der Saison unterlag man den Rebels klar mit 3:9 und musste sich auch in den beiden folgenden Duellen geschlagen geben. Die Eisbären sind also von Beginn auf gehalten, den Gegner Ernst zu nehmen und 60 Minuten konzentriertes Eishockey zu bieten, will man die ersten Punkte im Icehouse behalten.

Alexander Rosentritt komplettiert lizensierten Kader

Nachdem zum Saisonauftakt in Zweibrücken neben krankheitsbedingten Ausfällen Lizensierungsprobleme zu einer verminderten Mannschaftsstärke führten, können die Eisbären nun Entwarnung geben. Der Verband hat die beiden Zugänge Nikolov und Kawachi nun spielberechtigt, so dass diese im kommenden Heimspiel gegen Stuttgart wieder im Kader stehen werden.

Zu dieser erfreulichen Nachricht können die Eisbären nun auch noch einen weiteren Spieler im Team der Eisbären begrüßen, dessen Lizensierung ebenfalls erfolgt ist. Alexander Rosentritt wechselt von den Mad Dogs aus Mannheim ins Icehouse nach Eppelheim.

Der  20-jährige gebürtige Mannheimer wagte seine ersten Schritte auf dem Eis als 5-jähriger beim MERC. Nachdem er dort die Nachwuchsteams durchlaufen hatte und in dieser Zeit neben dem Gewinn von Nachwuchsmeisterschaften auch der EBW-Auswahl angehörte, gönnte er sich zunächst eine 4-jährige Pause, in der er sich mit Kampfsport die erforderliche Fitness antrainierte, die ihn jetzt zu einem robusten Spieler macht. Nachdem er vergangene Saison in der Landesliga bei den Mad Dogs wieder zu seiner Eishockey-Laufbahn zurückkehrte, will er nun den nächsten Schritt mit den Eisbären gehen.
Alexander sieht seine Stärken zum einen in seinem schnellen und wendigen Spielstil, der ihn durch seine kompakte Statur zu einem durchsetzungsstarken Spieler werden lässt. Das Team steht für Alexander stets im Vordergrund, das er mit seinem Kampfgeist und Einsatzwillen unterstützen will.

Coach Thomas Korte freut sich, dass sich Rosentritt, der zusammen mit Semlow von den Mad Dogs nach Eppelheim kommt, für den ECE entschieden hat und wünscht sich, dass er sich schnell an das RL-Niveau gewöhnt, was durch seine hungrige, lernwillige und kämpferische Art hoffentlich schnell der Fall sein wird.

Wir begrüßen #AT13 im Team der Eisbären und wünschem ihm eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison.

Eisbären unterliegen beim Titelanwärter Zweibrücken

In einem über lange Strecken ausgeglichenen Spiel konnten sich die hoch favorisierten Hornets vor 857 Zuschauern am Ende mit 5:2 (3:1/1:1/1:0) durchsetzen. Die Torschützen für die Eisbären waren Sören Gerber und Marc Brenner.

 

Im Vorfeld des Saisonauftaktes in der Pfälzischen Rosenstadt erreichten Coach Thomas Korte gleich mehrere schlechte Nachrichten. Einige Spieler meldeten sich aufgrund von einer Grippewelle krank und dazu kam noch, dass uns der Verband die Spielgenehmigung für die Spieler Alexander Rosentritt, Sho Kawachi und Martin Nikolov verweigerte, obwohl die nötigen Unterlagen vorlagen. Aufgrund dessen, erklärten sich noch kranke Spieler dennoch bereit, die Reise mit anzutreten. Nicht gerade die besten Vorraussetzungen gegen einen nahezu kompletten Gegner, der die letzten 7 Meisterschaftsduelle gegen die Eisbären gewonnen hat, im letzten Aufeinandertreffen an gleicher Stelle sogar sehr deutlich mit 11:1.

 

Die Eisbären kamen sehr gut ins Spiel und nach 5 Minuten erzielte Sören Gerber sogar den Führungstreffer im Powerplay, welcher allerdings nicht lange halten sollte, denn bereits 2 Minuten später glichen die Hausherren aus. Danach gab es gute Chancen auf beiden Seiten und wohl der Knackpunkt im Spiel, denn im Überzahlspiel wurden die Eisbären von Zweibrückens besten Spieler Ryan McDonald ausgekontert und es stand nach 16 Minuten 2:1 für Zweibrücken. 17 Sekunden vor der Pausensirene fiel dann auch noch der dritte Treffer der Hornets.

Im Mittelabschnitt erhöhten die Gastgeber das Tempo und waren auch gerade zu Beginn des Drittels sehr Gefährlich mit schnellen Gegenstößen, die aber vom starken Rückhalt Janis Wagner im Tor der Eisbären zunichte gemacht wurden. In der 30. Minute war er dann aber doch machtlos und musste den 4. Gegentreffer hinnehmen. Die Eisbären hatten aber durchaus auch in diesem Drittel gute Chancen und wurden eine Minute später auch durch den Treffer von Marc Brenner belohnt, der den alten 2-Tore Rückstand wiederherstellte. Im Anschluss gab es wieder zum Teil hochkarätige Einschußmöglichkeiten, zählbares sprang allerdings nicht mehr heraus.

Das letzte Drittel war dann relativ offen, Zweibrücken hätte die Entscheidung herbeiführen und die Eisbären den wichtigen Anschlusstreffer erzielen können. Es dauerte aber bis 5 Minuten vor Spielende, als die Gastgeber in einer sehr gut ausgespielten Powerplay das Spiel mit mit 5:2 für sich entschieden.

 

Coach Thomas Korte war nach dem Spiel dennoch zufrieden mit dem Einsatz seiner Mannschaft. Zweibrücken hat natürlich eine hohe Qualität in der Mannschaft, aber dennoch haben wir das Spiel lange offen gehalten und auch sehr gute Torchancen um wieder heranzukommen. Die Hornets waren heute effektiver und das Ergebnis geht absolut in Ordnung, schade dass wir nicht komplett antreten durften. Wir schauen nun nach Vorne und bereiten uns auf unser erstes Heimspiel gegen Stuttgart vor.

Mittlerweile wurde auch die Spielberechtigung für die 3 Spieler erteilt, sodass wir positiv in die kommenden Partien gehen.

 

Das erste Heimspiel gegen die Stuttgart Rebels findet am Freitag, den 14.10.2016 um 20 Uhr im Icehouse statt.