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Archiv → Februar, 2016

Torfestival mit Happy-End

Kein Krimi-Autor hätte den heutigen Abend besser dramaturgisch umsetzen können, als der Sport selbst. Im letzten Saisonspiel der Eisbären gegen den Tabellenzweiten Schwenningen zeigten die Eisbären Kampfgeist, Lust und Leidenschaft und belohnten sich mit dem 3. Heimsieg des Jahres.
Dass die Eisbären Lust auf dieses Duell hatten, wurde früh deutlich. Nach den ersten Abriffen der Gäste nahm sich Sawicki ein Herz, nahm den Puck im eigenen Drittel auf und vollendete seinen Lauf über die komplette Eisfläche mit der frühen 1:0 – Führung (2.). Doch so offensiv aggresiv die Eisbären agierten, so sorglos liesen sie auch die Schwenninger im eigenen Drittel agieren. Die Gäste nutzen diese Einladung gerne aus, und zeigten, wieso sie im Rennen um die Meisterschaft als Mitfavorit gelten wollten. So folgte bereits in der 3. Minute der Ausgleich, dem in der 7. Minute ein Eigentor zum 1:2 folgte. Zwar konnte Striepeke in der 12. Minute in Überzahl erneut ausgleichen, doch in 13. Minute leiste man sich einen katastrophalen Wechselfehler, den die Gäste zur erneuten Führung nutzen, die sie bereits in der 16. Minute in Überzahl zum 2:4 ausbauten.
Da die Eisbären defensiv nicht wirklich geordneter aus der Drittelpause kamen, war der Doppelschlag zum 2:6 (24.) die logische Konsequenz. Die Fans im Icehouse wollten sich mit einer Klatsche jedoch nicht zufrieden geben und feuerten die Eisbären zur Aufholjagd an. Dies sollte Früchte tragen, denn ebenfalls ein Doppelschlag durch Striepeke und Sawicki (30.) brachte die Eisbären wieder heran, doch die Fire Wings konnten kurz darauf ereut antworten (4:7 – 32.). Durch Hemmerich in Überzahl (35.) und Gottschalk (37.) kamen die Eisbären wieder auf ein Tor heran, verpassten allerdings bei doppelter Überzahl den erhofften Ausgleich. Zudem leisteten sich die Eisbären zu Beginn des letzten Drittels eine 5-minütige Unterzahl, die aus einer Matchstrafe gegen Freudenberg resultierte, der bei einem Open-Ice-Check den Gegenspieler unabsichtlich verletzte. Die Eisbären zeigten sich in der Unterzahl jedoch defensiv kompakt und konnten sogar einige offensive Nadelstiche setzen. Einen davon verwertete Sawicki (45.) zum viel umjubelnden Ausgleichstreffer. Durch das starke Comeback getragen kannte die Offensive in der Folge kein Halten mehr. Begünstigt durch eine Überzahlsituation gelang Gottschalk in der 50. Minute gar die erneute Führung. Defensiv zeigten sich die Eisbären nun deutlich kompakter und konnten die Angriffe der Fire Wings gut klären. Allerdings leistete man sich in der 54. Minute eine doppelte Unterzahl und Schwenningen bedankte sich mit dem Ausgleichstreffer (55.). Die Eisbären wollten jedoch den Sieg und warfen weiter alles nach vorne. Doch selbst eine Überzahl kurz vor Schluss sollte nicht mehr helfen, so dass mit dem Remis nach 60 Minuten der erste Erfolg bereits bejubelt werden konnte.
Im entscheidenden Penaltyschießen geizten die Schützen mit Torerfolgen, so dass lediglich Hemmerich für die Eisbären erfolgreich war und den 9:8-Siegtreffer erzielte.
Zum Abschluss der Saison boten die Eisbären somit beste Werbung und einen mehr als versöhnlichen Saisonausklang. Wie bereits angekündigt, findet am kommenden Donnerstag ab 19 Uhr eine kleine Saisonabschlussfeier im Icehouse statt, bei der alle Interessierten und Fans die Möglichkeit haben, die Kabine der Eisbären mal unter die Lupe zu nehmen, selbst mit den Cracks aufs Eis zu gehen oder in direkten Gesprächen die abgelaufenen Saison nochmals Revue passieren zu lassen.

Eisbären feiern Saisonabschluss

Am kommenden Sonntag findet für die Eisbären das letzte Saisonspiel statt. Der Tabellenzweite aus Schwenningen wird dabei ein harter Brocken, den es für die Eisbären zu knacken gilt.
In der Folgewoche laden die Eisbären dann zu einer kleinen Saison-Abschlussparty ein. Am Donnerstag, den 25.02. findet ein öffentliches Training statt zu dem alle Fans und Interessierte recht herzlich eingeladen sind. Es besteht die Möglichkeit, mit dem Team aufs Eis zu gehen oder einfach nur die sonst heiligen Räume des Eisbären-Kabine zu erkunden und dort in entspannter Atmosphäre mit dem Team die Saison Revue passieren zu lassen. Für Speisen und Getränke ist selbstverständlich gesorgt und die Eisbären würden sich freuen, den Fans für die Treue über die nicht immer einfache Saison etwas zurück geben zu können.

Eisbären bezwingen Rhinos

Nach dem durchaus respektablen Auftritt am Samstag bei den Steelers aus Bietigheim haben sich die Eisbären auch gegen die Rhinos souverän gezeigt und sich diesmal mit einem 5:3 – Erfolg zudem belohnt.
Die Gäste, die erst tags zuvor durch die Niederlage der Eisbären jeder Play-Off-Chance beraubt wurden, waren nichts desto trotz mit 20 Spielern angereist und zeigten von Beginn an, dass sie trotz des Play-Off-Aus den Eisbären nicht kampflos die Punkte überlassen würden. Trotz der Doppelbelastung zeigten sich die Eisbären ebenfalls spielfreudig und es entwickelte sich ein kurzweiliges Spiel, in dem beide Teams auch ihre Torchancen hatten. Nach der ersten Unterzahlsituation der Eisbären wurden die Gäste allmählich etwas dominanter und so war der Führungtreffer in der 18. Minute zwar glücklich, aber nicht unverdient. Doch Gottschalk fand 36 Sekunden später die passende Antwort und glich zum 1:1 aus.
Im zweiten Drittel ein ungewohntes Bild. Die Eisbären kamen sehr aggresiv aus der Kabine und drängten die Rhinos in ihr Verteidigungsdrittel. Nur 28 Sekunden waren gespielt, ehe Hemmerich die Eisbären erstmals in Fürhung bringen konnte. 6 Minuten später hatten die Eisbären gerade eine Überzahlsituation verstreichen lassen, ehe Gerber auf 3:1 (27.) erhöhte. Als zur Hälfte des Spiels die Rhinos turnusgemäß die Goalies wechselten, musste dieser bereits 30 Sekunden später den nächsten Eisbären-Treffer passieren lassen, als Gottschalk präzise den Pfosten anvisierte und den Puck von dort ins Tor beförderte (33.). Die starke Phase zu Beginn dieses Drittels beendete Duhamel jedoch nur 20 Sekunden später mit dem zweiten Rhinos-Treffer. (34.).
Im letzten Drittel liesen es die Eisbären zunächst etwas entspannter angehen, fanden dan aber wieder den Zug zum Tor. Und so fand Kapitän Brenner den vor dem Tor postierten Striepeke, der unhaltbar zum 5:2 einnetze. Erst als sich die Eisbären kurz darauf eine doppelte Unterzahl leisteten, kamen die Rhinos noch einem auf 5:3 (50.) heran, in der Folge bissen sie sich jedoch an der Eisbären Defensive die Zähne aus, die sich dadurch den verdienten Sieg sicherten.
Am kommenen Wochenende steht nun das letzte Saison-(Heim)Spiel statt, in dem die Eisbären die Fire Wings aus Schwenningen empfangen, die ihrerseits im Kampf um die Hauptrunden-Meisterschaft keine Punkte zu verschenken haben.

Eisbären besiegen Ravensburg

In einem hart umkämpften Match haben die Eisbären den EV Ravensburg geschlagen und sich damit vorzeitig den 7. Tabellenplatz gesichert. Mit dem 4:3-Erfolg hält eine beeindruckende Serie der Eisbären, denn seit der Rückkehr des EVR in die RLSW haben die Eisbären jedes Spiel gegen die Puzzlestädter gewonnen.
Im Vorfeld der Partie war dieser Sieg jedoch alles andere als ein Selbstläufer. Die Gäste zeigten sich in den vergangen Spielen als schwerer Gegner, der einigen Favoriten bis zum Schluss alles abverlangte. Das tagszuvor die Baden Rhinos bis ins Schlussdrittel einem Rückstand hinter herliefen, sollte Warnung genug sein. Dazu verstärkten sich die Gäste durch einen weiteren Block für das Spiel im Icehouse, so dass diese unerwartet mit 18 Spielern auflaufen konnten.
Begünstigt durch zwei Überzahlspiele direkt zu Beginn des Spiels konnte die Eisbären gut ins Spiel finden, verpassten aber eine frühe Führung. Ravensburg kam in der Folge besser ins Spiel und so entwickelte sich ein kampfbetontes, umkämpftes Match zweier Teams, für die es nur um eins ging, um die Ehre. Glück hatten die Gäste in der 10. Minute, als ein Schuss den Weg ins Eisbären-Tor fand. Die Eisbären konnten jedoch postwendend zurück schlagen und Striepeke setze sich auf der Außenbahn durch und überwand den EVR-Goalie zum umjubelten Ausgleich. Beide Teams zeigten sich spielfreudig und suchten den Abschluss, doch beide Goalies hielten ihre Farben im Spiel.
Es dauerte bis zu 27. Minute, bis die Eisbären dann eine ihrer Chancen nutzen konnte. Hemmerich brachte den Puck präzise vor des Gegners Kasten, wo Kapitän Brenner zum 2:1 einschieben konnte. Die Gäste antworten weiter mit kampfbetontem Spiel, die Eisbären reagierten entsprechend und so waren beide Strafbänke in der Folge gut besetzt. Auf dem Eis entstanden weiterhin beste Chancen auf beiden Seiten, doch es sollte zunächst kein weiterer Treffer fallen.
Coach Korte sah die Eisbären zu diesem Zeitpunkt gut im Spiel und appelierte an sein Team, das letzte Drittel in gleicher Weise konzentriert fort zu führen. Das Team setzte dies im letzten Drittel auch zunächst um und konnte durch Sawicki früh die Führung ausbauen (42.). Das Angriffsspiel der Eisbären wurde nun zunehmend mit Fouls unterbunden, was den Eisbären die Chance brachte, in Überzahl nachzulegen. Diese Chance nutze erneut Sawicki in der 49. Minute zum 4:1. In der 51. Minute musste die Eisbären nach einem unnötigen Foul selbst in Unterzahl ran und mussten nach nur 6 Sekunden den Gegentreffer zum 2:4 hinnehmen und waren gewarnt, das Spiel nicht vorschnell abzuhaken. Doch Ravensburg hatte durch diesen Treffer Lunte gerochen und nutze einen Aufbaufehler im Eisbären-Powerplay zum Anschlusstreffer (3:4, 56.). Die Gäste nun zurück im Spiel, die Eisbären um ihren Vorsprung gebracht, sorgten in den Schlussminuten nochmals für einen Eishockey-Krimi, der bis zur Schlusssekunde anhalten sollte. Doch ein letzten Angriff der Gäste wurde durch die Schlusssirene gestoppt und der Sieg war perfekt.
Während die Eisbären diesen Sieg bejubelten, haderten die Gäste mit der Leistung des Schiedsrichters, der das umkämpfte Spiel jedoch souverän leitete und bei 15:14 Spielstrafen auch kein Team nennenswert bevorteilte.
Die Eisbären sind durch diesen Sieg nicht mehr von Ravensburg einzuholen und boten dabei ein gutes, enges Eishockey-Match, bei dem über 60 Minuten gekämpft wurde. In den abschließenden drei Saisonspielen müssen sich die Eisbären auf noch härtere Kämpfe einstellen, denn mit Bietigheim, Schwenningen und Hügelsheim stehen Teams vor der Tür, die im Kampf um die Play-Off-Platzierungen noch voll im Rennen stehen, während die Eisbären befreit aufspielen können.

Eisbären empfangen Ravensburg

Am heutigen Abend empfangen die Eisbären den EV Ravensburg im heimischen Icehouse. Eine vom Papier her vermeintlich leichte Aufgabe, die jedoch definitiv kein Selbstläufer wird. Auch wenn die Puzzlestädter erst 2 Spiele gewinnen und die Eisbären beide Spiele in Ravensburg für sich entscheiden konnten, darf man den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen. Denn die Formkurve der Gäste zeigt dabei steil nach oben, auch wenn das Punktekonte dies nicht widerspiegelt. Doch Ravensburg verlangt seinem Gegner immer alles ab und nur mit der richtigen Einstellung kann man am Ende als Sieger das Eis verlassen. In den letzten 6 Spielen zwangen die Gäste ihren Gegner drei mal ins Penaltyschießen, siegte in Stuttgart klar mit 6:1 und lies auch am gestrigen abend aufhorchen, als man am Baden Airpark 3:1 nach 4 Minuten in Front lag und erst durch einen Einbruch im letzten Drittel 7:12 unterlag. Die Qualität des Ravensburger Sturms, die in der Saison bereits 15 Treffer mehr als die Eisbären erzielten, darf man daher keinesfalls unterschätzen und auch die mangelnde Regenerationszeit vom gestrigen Spiel wird dabei nicht über zu bewerten sein, denn die Gäste werden sicherlich mit Einsatz und Leidenschaft versuchen, das Doppelwochenende nicht punktlos zu beenden.
Ob die Eisbären sich gegen Ravesburg durchsetzen, und vorzeitig Rang 7 verteidigen können, wird sich nach dem Bully um 19.00 Uhr zeigen.