↓ Archiv ↓

Archiv → Januar, 2016

Eisbären punkten gegen Rebels

Am gestrigen Freitag hatten unsere Eisbären die Stuttgart Rebels zu Gast und verkauften sich dem Tabellennachbarn teuer, mussten sich aber nach der 1:2 – Penaltyniederlage mit nur einem Punkt begnügen.
Das Spiel begann zunächst im Sinne der Eisbären. Die Gäste, die durch ihre verspätete Anreise den Spielbeginn um 30 Minuten verzögerten, leisteten sich bereits in der erste Minute die erste Strafe, die den Eisbären Sicherheit geben sollte. Zwar blieb diese ungenutzt, doch verbuchte man in der Folge zahlreiche, teils hochkarätige Chancen, die einen Treffer verdient gehabt hätten. Besser machten es die Gäste in ihrem ersten Powerplay, als Strieska (8.) den Puck direkt unter die Latte hämmerte. Die Eisbären zeigten sich wenig beeindruckt und suchten den Ausgleich. Erfolgreich war hierbei Bohr, der sich mit viel Leidenschaft den Weg zum Tor suchte und zum 1:1 einschob (15.).
Im zweiten Drittel kamen die Eisbären dann weniger zum Zug, was an der durchaus als kleinlich zu bezeichnenden Regelauslegung des Schiedsrichters lag, der allein in der ersten Hälfte des zweiten Abschnitts drei Spieler der Eisbären auf die Strafbank schickte. Glück hatten die Eisbären jedoch bei doppelter Unterzahl, als ein vermeintlicher Stuttgarter Treffer wegen Torraumabseits nicht anerkannt wurde (27.). In der Folge entwickelte sich dann ein munteres und kampfbetontes Spiel, in dem beide Teams mutig nach vorne agierten und durchaus ihre Chancen hatten, den nächsten Treffer zu landen, jedoch waren beide Goalies zur Stelle.
Auch im Schlussabschnitt sollten die Eisbären zunächst ihr Glück auf der Strafbank suchen, überstanden dies jedoch souverän. Das Spiel wurde nun deutlich ruppiger, jeweils 3 Spieler beider Teams gesellten sich nach kleineren Nickligkeiten auf der Strafbank und sorgten für einen Bruch im Spiel. Das Ende sollte es jedoch nochmals in sich haben. Als fünf Minuten vor Schluss die Eisbären erneut in Unterzahl gerieten, nutze der Gäste-Coach seine Auszeit, um das Team darauf einzuschwören, sich so kurz vor Schluss noch den Sieg zu holen. Seine Schützlinge erhöhten den Druck, den die Eisbären Defensive aber unter Kontrolle bringen konnte. Dann fanden sich plötzlich die Eisbären in ungewohntem Terrain wieder. In doppelter Überzahl bot sich seinerseits die Chance, das Spiel zu entscheiden. Die Eisbären machten enorm Druck, spielten sichere Pässe und suchten die Abschlüsse, scheiterten aber am Ende knapp am Rebels-Goalie. So war zumindest ein Remis gesichert. Im abschließenden Penaltyschießen verwandelte dann nur Hemmerich auf Seiten der Eisbären, während die Rebels zweimal glücklich den Puck an Wagner ins Tor abprallen liesen und sich so den Zusatzpunkt sicherten.

Statistik

Eisbären empfangen Rebels

Und täglich grüßt das Murmeltier … Wie schon zu Beginn der Saison musste man nach einem überzeugenden Heimauftritt gegen den EHC Freiburg bei den Hornets eine klare Niederlage einstecken. In den verbleibenden 5 Saisonspielen, von denen nur noch eine Auswärts-Partie ansteht, gilt es nun, sich ordentlich aus der Saison zu verabschieden. Der Play-Off-Zug ist dabei schon längst abgefahren und auf Grund der fehlenden Abstiegs-Play-Offs gilt es nun den Kampfgeist zu zeigen, Platz 7 ins Ziel zu retten.
Im kommenden Heimspiel gegen die Rebels sind die Voraussetzung dabei Pari. Denn mit 11 Punkten Rückstand auf den 4. Platz hat das Team aus der Landeshauptstadt spätestens am vergangen Wochenende ebenfalls die Play-Off-Träume begraben dürfen, nachdem man den Tabellenschlusslicht klar mit 1:6 unterlegen war und sich dabei noch völlig undiszipliniert präsentierte und sich für die Partie bei den Eisbären schwächte. Denn nicht weniger als 3 Spieler handelten sich Spielsperren für das Gastspiel im Icehouse ein. Nichts desto trotz müssen die Eisbären über die gesamte Spielzeit eine konzentrierte Leistung abrufen, wenn sie den 3. Heimsieg der Saison einfahren wollen.
Um die ungewohnte Spielzeit am Freitag Abend um 20.00 Uhr zumindest etwas an den gewohnte Rhytmus anzupassen, beginnt das Rahmenprogramm bereits um 18.00 Uhr. Die Eisbären haben dann die Eis“Wittchen“ der TG Worms zu Gast, die bis um 19.00 Uhr beim Eiskunstlauf-Schaulaufen ihr Können unter Beweis stellen. Um 20.00 Uhr folgt dann das Face-Off zwischen den Eisbären und den Rebels.

Eisbären unterliegen Hornets

Mit einem klassischen Fehlstart haben die Eisbären die Partie bei den Zweibrücker Hornets begonnen. Nach ersten Offensivaktionen der Eisbären nutzen die Hornets den ersten schnellen Gegenstoß zur 1:0 Fürhung (2.). In der Folge spielten sich die Gastgeber in einen kurzen Rausch, spielten druckvolle und clever kombinierte Angriffe, die allesamt den Weg ins Eisbären-Tor fanden, so dass man nach 9 Minuten bereits aussichtslos mit 0:5 zurücklag. Dann konnten sich die Eisbären fangen, den Angriffen der Hornets Paroli bieten und das Ergebnis bis zur ersten Pause halten.
Im zweiten Drittel wurden die Eisbären immer besser, erspielten sich selbst gute Chancen, scheiterten aber immer wieder am gegnerischen Goalie. Besser machten es die Hornets, die trotz weniger Torchancen auf 7:0 erhöhen konnten.
Angesichts des klaren Spielstandes nutzen beide Trainer die Chance, ihren Back-Up-Goalies Eiszeit bieten zu können. Zunächst nutzen dies die Eisbären mit dem Ehrentreffer in der 49. Minute zum 7:1. Dann drehten die Gastgeber jedoch nochmals auf, machten das Ergebnis zweistellig und siegten letzten Endes mit 11:1.

Eisbären besiegen Freiburg

Die Eisbären haben im ersten Heimspiel 2016 einen wichtigen und verdienten Sieg über die Amateure des EHC Freiburg errungen. Mit dem klaren 6:2 konnte man die Breisgauer nicht nur in der Tabelle hinter sich halten, sondern sicherte sich auch noch den direkten Vergleich, der am Ende bei Punktgleichheit entscheidend sein kann.
Mit gemischten Gefühlen ging man dabei ins Duell mit dem Tabellennachbarn. Zwar konnte man in den beiden bisherigen Begegnungen das Spiel jeweils dominieren, hatte sich jedoch im Gastspiel in Freiburg am Ende noch die Butter vom Brot nehmen lassen. Nach dazu hatte der Gast tags zuvor überraschend die favorisierten Rebels geschlagen, so dass man mit einem starken Auftritt rechnen konnte.
Die Eisbären starteten jedoch hoch konzentriert, spielfreudig und dominant. Und im Gegenzug zur gestrigen Niederlage in Schwenningen, als man seine Chancen nicht nutzte, gelang heute die wichtige frühe Führung. Nach nur 125 Sekunden setzte sich Hemmerich in der gegnerischen Abwehr durch und erzielte das 1:0. Mit der Führung im Rücken zeigten die Eisbären eines der stärksten Drittel der Saison, dominierten das Spiel nahezu nach belieben und kombinierten sich zum Teil stark durch die Freiburger Reihen. Doch zunächst konnte man sich nicht durch weitere Treffer belohnen und musste gegen die konterstarken Gäste hoch konzentriert bleiben. Gegen Drittelende sollte dann der Knoten platzen. Zunächst gelang Bohr (17.) das 2:0, Kapitän Brenner und erneut Bohr erhöhten kurz danach innerhalb von 19 Sekunden auf den 4:0 – Pausenstand.
4 Tore – Führung gegen Freiburg – die Vorentscheidung schien gefallen, wäre da nicht das Spiel in Freiburg gewesen, was dem heutigen Spiel gut tun sollte. Denn die Eisbären waren gewarnt und spielten in der Folge konzentriert weiter, um den Gegner nicht zurück ins Spiel kommen zu lassen. Zwar konnte sich Freiburg nun besser entfalten, kam nun auch zu Torchancen die jedoch vom gut aufgelegten Wagner im Eisbären-Kasten entschärft werden konnten. In der 35. Minute war es dann erneut Hemmerich, der auf 5:0 erhöhte, doch nur 41 Sekunden später konnten die Gäste wieder verkürzen. Als sich kurz darauf die Eisbären durch Strafzeiten eine 3:5 – Unterzahl leisteten, lag ein mögliches Comeback der Wölfe in der Luft. Doch die Eisbären verteidgten clever und hatten sogar selbst die Chance, in Unterzahl zu erhöhen. Somit blieb es zunächst beim 5:1 – Vorsprung zur zweiten Pause.
Das letzte Drittel lies den bislang sehenswerten Auftritt etwas verblassen. Das Spiel wurde ruppiger, Torchancen Mangelware und Strafzeiten prägten den Spielabschnitt. Doch weiterhin liesen die Eisbären wenig anbrennen und mussten erst in der 53. Minute in Unterzahl das 5:2 hinnehmen. Die richtige Antwort hatte Pister auf dem Schläger, der mit dem 6:2 (55.) kurz darauf die endgültige Entscheidung herbei führte.
Am kommenden Wochenende steht nun das Gastspiel bei den heimstarken Hornets aus Zweibrücken auf dem Spielplan, in dem sich die Eisbären keine großen Fehler erlauben dürfen, wenn sie dort zählbares entführen wollen. Mit dem Heimsieg im Rücken können die Eisbären jedoch mit genug Selbstvertrauen in das Spiel gehen.

Eisbären „knapp“ gescheitert

Im gestrigen Spiel sind die Eisbären beim EHC Heilbronn unter die Räder gekommen. Trotz überwiegend positiver Leistung musste man am Ende eine zweistellige Niederlage einstecken. 0:11 lautete das Endergebnis, welches in keinster Weise den Spielverlauf widerspiegelt.
Denn was den Hausherren gelang, könnte ein Rekord darstellen. Für die Elf Treffer benötigten die Gastgeber lediglich 13 Minuten, während die Eisbären über weite Strecken teils hochkarätige Chancen fahrlässig vergaben.
Nach einem kurzen Abstecken der Offensivmöglichkeiten durch den ECE übernahmen die Gastgeber kurz das Heft des Handelns in die Hand und erzielten nach 136 Sekunden nach einer Unaufmerksamkeit Eppelheims das 1:0. Zwei weitere leichte Fehler nutzte der EHC knallhart aus und erhöhte bis zur 8. Minute auf 3:0 und schien an diesem Abend unschlagbar. Doch Eppelheim konnte sich zurück ins Spiel kämpfen und ein nun ausgeglichenes Spiel bieten. Während man die Defensive nun besser umsetzte, gelangen auch einige Offensivaktionen, die jedoch nicht zu einem verdienten Torerfolg genutzt wurden.
Im Mittelabschnitt gipfelte das ganze in ein schon skuriles Schauspiel. Während die Eisbären Chance um Chance vergaben, mehrere Alleingänge und aussichtsreiche Torchancen ungenutzt liesen, meinte man einen Fluch erkennen zu können. Getoppt konnte dies nur durch das 4:0 drei Sekunden vor der zweiten Pause werden, das nahezu aus dem nichts gelang.
Auch im Schlussabschnitt zeigten sich die Eisbären im „Jetzt-erst-Recht-Stil“ der Aufholjagd gewachsen, blieben aber weiter ohne Torerfolg. Das 5:0 in der 51. Minute sollte den Eisbären dabei nicht nur jegliche Chancen auf ein Comeback nehmen, sondern zu einer Lehrstunde führen. Plötzlich hatte der Gastgeber Blut geleckt, wollte mehr und zeigte teils spektakuläre Spielzüge und Torabschlüsse, die den knapp 700 Zuschauern doch noch den Weg in die Eishalle entschädigen sollte. Beinahe im Minutentakt erhöhten die Gastgeber ihr Tore-Konto, während sich die Eisbären in einem Albtraum wiederfanden, der erst mit der Schlusssirene beim Stand von 11:0 sein vorläufiges Ende nehmen sollte.
Das man in so einem Spiel die höchste Saisonniederlage kassierte, ist auf Grund des Spielverlaufs grotesk, bestätigt aber die Floskeln, dass selbst ein gutes Spiel und zahlreiche Torchancen keinen Cent wert sind, wenn man sich für den Einsatz nicht durch Tore belohnt und sich in 20 Minuten mit elf Gegentreffern bestraft.
Am nun spielfreien Wochenende können die Eisbären die Niederage verdauen, ehe es am kommenden Wochenende mit einem Doppelspieltag weiter geht.

Eisbären starten ins neue Jahr

Die kurze Weihnachtspause endet für die Eisbären am morgigen Mittwoch mit dem Gastspiel bei den Namensvettern aus Heilbronn. Während man vor Weihnachten zu Hause eine derbe Niederlage kassierte, hielt man sich beim ersten Duell in Heilbronn auf Augenhöhe lange im Spiel.
Das Jahr 2015 entsprach sportlich nicht den eigenen Ansprüchen. Neues Jahr. Neues Glück? Auch wenn der amtierende Meister nicht der Gradmesser sein kann, muss die Einstellung im Duell der Eisbären stimmen. Und vllt kann man den Jahresauftakt doch überraschend positiv beginnen wie im Vorjahr, bei dem drei der vier Spiele nach dem Jahreswechsel gewonnen werden konnten. Los gehts am morgigen Feiertag um 20.00 Uhr.