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Archiv → Oktober, 2015

Eisbären unterliegen Rhinos unglücklich

Im zweiten Spiel des Wochenendes mussten die Eisbären gegen die Rhinos antreten. Am Ende siegten die Gäste mit 1:5 (0:2;1:3;0:0).
Dabei begann das Spiel äußerst unglücklich für die Eisbären. Trotz ausgeglichenen Chancenverhältnisses und einem Spiel auf Augenhöhe konnten sich die Rhinos früh absetzen. Bereits in der 3. Minute gelang den Gästen die Führung. Die Eisbären kämpften um den Ausgleich, trafen jedoch nur den Pfosten. Im Gegenzug wurde ein Schuss von der blauen Linie abgefälscht – 0:2 (8.). Die Eisbären gaben sich jedoch nicht auf und drängten auf den Anschlusstreffer, der im 1. Abschnitt jedoch nicht mehr fallen sollte.
Das Bemühen wurde jedoch früh im zweiten Drittel belohnt, Striepeke verkürzte nach nur 35 Sekunden auf 1:2 und die Eisbären waren wieder im Spiel. Doch dann der Knackpunkt des Spiels. Ein unglücklicher Check von Stadler endete in einer Spieldauerdisziplinarstrafe und brachte die Eisbären voll aus dem Konzept. In der fälligen Unterzahl gelang den Rhinos zunächst das 1:3 (24.). Die Eisbären waren in diesem Drittel nicht im Spiel und konnten keine gefährlichen Aktionen mehr bieten. Die Folge waren das 1:4 (30.) und 1:5 (33.).
Im letzten Abschnitt wurden die Eisbären zwar wieder stärker, konnten das Ergebnis jedoch nicht mehr beeinflussen. Am Ende fehlte im „6. Drittel“ des Wochenendes dann auch die Kraft, die Rhinos nochmal ernsthaft in Gefahr zu bringen.
Die Eisbären haben jetzt 14 Tage Pause. Diese sollte zur Regeneration genutzt werden, um am 8.11. im Heimspiel gegen Schwenningen wieder voll angreifen zu können.

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Bietigheim zu „Windisch“ für die Eisbären

Im ersten Spiel des Wochenendes gab es für die Eisbären nichts zu holen. 10 starke Minuten reichten beim 3:10 gegen die Steelers nicht aus, um „Sixpacker“ Windisch etwas entgegen zu setzen.
Das Spiel begann zunächst recht gut aus Sicht der Eisbären, denn die ersten Torchancen steuerten die Eisbären in diesem Spiel bei. Doch mit den ersten Angriffen gelang den Gastgebern mit einem Blueliner die frühe Führung. Statt kurz darauf in Überzahl um den Ausgleich zu kämpfen, leistete man sich einen Konter und die Windisch-Show begann mit dem 2:0 (8.), die er in der 13. Minute mit einem Solo-Lauf durch die Eisbären-Abwehr zum 3:0 fortsetzte.
Als man in eigener Unterzahl in der 24. Minute gar das 4:0 kassierte, bahnte sich eine Katastrophe an. Doch die Eisbären gaben nicht auf und zeigten ein gutes zweites Drittel. Striepeke verkürzte in einem Konter auf 4:1 (28.), Sawicki (36.) und Gottschalk (38., Powerplay) legten nach, während den Steelers nur das zwischenzeitliche 5:1 (33.) gelang. Doch die Eisbären zeigten kurz vor der Pause nochmals zu viel Passivität in der Abwehr und wurden mit einem Doppelschlag binnen 37 Sekunden bestraft – 3:7 zur zweiten Pause.
Auch im letzten Drittel sollte den Eisbären nicht gelingen, Bietigheim und vor allem Windisch in den Griff zu bekommen. Eigene Chancen wurden nicht genutzt, Bietigheim dagegen eiskalt und stellte bereits in der 52. Minute auf zweistellig. Dabei sollte es dann jedoch auch bleiben.
Coach Korte analysierte die Partie realistisch: Man muss gegen Bietigheim hellwach sein und auch die Kleinigkeiten richtig machen, sonst bestrafen die schnell und passsicheren Spieler jeden Fehler sofort, und das hat man heute gesehen. Somit kommt ihm das Doppelwochenende gar nicht ungelegen, um den Spielern wenig Zeit zu lassen, über die Niederlage nachzudenken und die Reaktion bereits heute bim Heimspiel gegen die Rhinos auf dem Eis zu zeigen.

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Eisbären vor Hammer-Wochenende

Am vergangenen Wochenende hatten die Eisbären mit großen Personalproblemen zu kämpfen. Ravensburg hatte die Anfrage einer Verlegung mit dem Hinweis auf knappe Eiszeiten abgelehnt. Die Quittung: 10 „Spartaner“ erkämpften mit leidenschaftlichem Einsatz einen klaren 6:1 – Auswärtssieg.
Am kommenden Wochenende hat sich die Personalsituation glücklicherweise wieder entspannt und das wird auch bitter nötig sein, da die Eisbären vor einem schweren Doppelwochenende stehen. Zunächst geht es am Samstag in die Edge Trans Arena, wo man mit dem SC Bietigheim dem Vorjahresfinalisten gegenüber steht. Auch wenn die Gastgeber in den letzten beiden Spielen nur einen Punkt holten, ist mit ihnen jederzeit zu rechnen. In der vergangenen Spielzeit konnte man dem Favoriten zwar keine Punkte abknöpfen, beim 3:4 in eigener Halle jedoch gut in Schach halten. Mit einer ähnlich konzentrierten Leistung wie in Ravensburg, sollten die Eisbären somit keines Falls chancenlos sein.
Exakt 24 Stunden später wartet dann auf die Eisbären mit den Baden Rhinos der nächste Brocken. Fast schon traditionell zu Saisonbeginn noch im Mittelfeld zu finden, steigern sich die Cracks vom Baden Airpark in der Saison kontinuierlich, um am Ende regelmäßiger Play-Off-Teilnehmer zu sein. Auch in der vergangenen Saison traf man sich als Tabellennachbarn auf den Plätzen 5 und 6 und musste sich den Rhinos geschlagen geben, konnte sich im Rückspiel jedoch direkt revanchieren. Auch in den Play-Offs kam es zu diesem Duell in dem sich bekanntlich die Rhinos durchsetzten.
Am Sonntag treffen sich somit zwei Teams, die punktemäßig auf Augenhöhe liegen (beide mit 2 Siegen gegen Freiburg und Ravensburg). Wenn die Eisbären das Spiel am Samstag nicht zu viel Kraft gekostet hat, sollte das Spiel am Sonntag daher ebenfalls erfolgreich absolviert werden können.

Zehn Spartaner erobern Ravensburg

Lange stand das Spiel in der Eishockey-Regionalliga Südwest zwischen dem EV Ravensburg und dem EC Eppelheim auf der Kippe. Grund dafür waren die Personalsorgen der Eisbären. Letztendlich konnte ECE-Coach Thomas Korte, an diesem Abend Spielertrainer, immerhin zwölf Spieler auf den Bogen schreiben und die Nottruppe lieferten eine starke Leistung ab, denn sie gewann mit 6:1 (1:1, 3:0, 2:0). „Das hat niemand erwartet. Meine zehn Spartaner haben es wie im bekannten Film ‚300‘ gemacht und mit allem, was sie hatten, dagegengehalten“, sagte Korte.

Gleich zu Beginn wurden die ECE-Akteure im ersten Drittel eingeschnürt. Entlastung gab es erstmals in der sechsten Minute durch einen Konter. Das überraschende 1:0 erzielte Lukas Sawicki für die Kurpfälzer (8.). Ravensburg, mit vier Blöcken angetreten, rannte weiter an, doch die Eisbären stellten das Gehäuse geschickt zu. Und wenn mal ein Puck durchkam, dann war meistens Janis Wagner zur Stelle. Nur bei Marian Eisenbarths Ausgleich war auch er machtlos (18.).

Im zweiten Durchgang blieb der ECE seinem Konzept treu und setzte auf Konter. Zudem war er in Überzahl eiskalt. Korte (22.), Sawicki (24.) und Cedric Striepeke (32.) sorgten für eine klare 4:1-Führung. Im Schlussdrittel legten trotz müder Beine Sawicki (54.) und Patrick Patschull (55.) nach. „Wir haben dem brutalen Druck standgehalten“, freute sich Korte.

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Eisbären in Ravensburg gefordert

Eine vermeintlich leichte Aufgabe steht vor den Eisbären an diesem Spieltag. Beim Schlusslicht Ravensburg müssen die Eisbären am Sonntag Abend antreten.
Doch die Eisbären müssen mit einer Rumpftruppe in der Puzzlestadt auflaufen, denn zum einen fallen einige Spieler durch Erkrankungen aus, zum anderen macht es der späte Termin am Sonntag abend einigen Akteueren unmöglich, am Spiel teilzunehmen. Darüber hinaus ist die aktuelle Tabellensituation noch wenig aussagekräftig, da Ravensburg zwar mit 2 Niederlagen aus 2 Spielen auf Rang 9 liegt, doch die knappen Ergebnisse gegen favorisierte Teams lassen die Gefährlichkeit des EVR erkennen, der mit einem Sieg am Sonntag die Eisbären, auf Platz 6 liegend, sogar überholen würde.
Doch es gibt für die Eisbären auch Hoffnung. Denn in der vergangen Saison kam man mit der Last von 5 Niederlagen aus 6 Spielen nach Ravensburg und startete dort einen Lauf von 4 Siegen in Folge, in denen auch Ravensburg zweimal besiegt wurde (3:1, 5:2).
Dem ECE entgegen kommen dürfte auch der Doppelspieltag der Gastgeber, die bereits tags zuvor in Hügelsheim antreten und so die konditionellen Nachteile des kleinen ECE-Kaders ein wenig aufwiegen könnte.

Eisbären unterliegen auch Stuttgart

Eine herbe Klatsche kassierten die Eisbären am 3. Spieltag gegen die Rebels aus Stuttgart. Trotz engen Beginns sollte es am Ende deutlich werden und die Rebels holten mit 9:3 (2:1/2:1/5:1) ihren ersten Saisonsieg.
Zu Beginn plätscherte die Partie ein wenig dahin. Die Eisbären waren im Aufbau zu harmlos und erspielten sich nur wenige gefährliche Torchancen. Die Rebels hingegen waren stets über schnelle Konter gefährlich, scheiterten dabei jedoch oft an der Umsetzung. Gegen Ende des Drittels sollte es dann jedoch mit der Torlosigkeit vorbei sein. Nach einem harmlosen Gemenge in der Rundung hinter dem Eppelheimer Tor schickte der Schiedsrichter gleich 3 Akteure auf die Strafbank und ermöglichte Stuttgart dadurch ein Powerplay. Diese liesen sich nicht lange bitten und erzielten das 0:1 (17.). Doch die Eisbären konnten postwenden zurückschlagen und durch Brenner ausgleichen (18.). Kurz darauf sollte es wieder einmal Patschull treffen, der mit einer 2+10 Strafe für längere Zeit in der Kühlbox Platz nehmen durfte. Enreut nutze Stuttgart das Powerplay und sorgte für den 1:2 – Pausenstand.
Die Eisbären kämpften weiter und wurden früh im 2. Drittel mit dem Ausgleichstreffer durch Halat (23.) belohnt. Auf Grund der weiterhin kleinlich gepfiffenen Linie des Schiedsrichters sahen sich die Eisbären in der Folge weiter in Unterzahl agieren, konnten diese jedoch jetzt schadlos überstehen. Mitte des zweiten Drittels bot sich dann endlich auch mal für die Eisbären die Chance, in Überzahl zu agieren. Doch statt Druck auf des Gegners Tor aufbauen zu können, lies man einen Konter zu, den Stuttgart erneut in Führung bringen sollte (2:3 – 33.). Weiterhin blieb der zwingende Zug zum Tor aus, so dass der Ausgleichstreffer nicht gelingen sollte. Mit der Schlusssirene konnte dann Stuttgart gar noch das 2:4 erzielen – erntshafte Proteste, ob der Treffer tatsächlich vor Ablauf der Zeit gefallen war, hielten sich in Grenzen, so dass der 2-Tore-Rückstand zu Beginn des letzten Drittels fest stand.
Mit ordentlich Wut im Bauch und jetzt aggressiverem Forechecking begannen die Eisbären die geplante Aufholjagd. Während sich jetzt bessere Chancen boten, war es die Chancenverwertung, die den Anschlusstreffer verhinderten. Die Rebels, die nach eigenen Angaben selbiges Problem im ersten Saisonspiel erlebten, zeigten sich jetzt treffsicherer. Während es sich die Eisbären extrem schwer taten, gelang den Gästen fast alles. So zeigte sich schnell, dass die Niederlage nicht mehr zu verhindern war, da die Rebels ihre Führung sukzessive ausbauen konnten. Der Treffer von de Raaf (59.) zum zwischenzeitlichen 3:7 war dabei lediglich Ergebniskosmetik, die man mit zwei weiteren Gegentreffern in der Schlussminute dann auch noch verblassen lies.
Während man in Zweibrücken die Niederlage noch als „unglücklich“ einstufen konnte, war diese heute durchaus verdient, wenngleich nicht in dieser Höhe. In der Anfangsphase musste man vor allem mit der teils sehr kleinlichen Linie des Schiedsrichter hadern, der die Rebels so im Spiel hielt. Gegen Ende konnte man dann den immer besser in Schwung kommenden Gästen nichts mehr entgegen setzen und lud mit wenig Defensiv-Arbeit zum Toreschießen ein.
Um nicht vollends den Anschluss in der Tabelle zu verlieren, gilt es die Leistung aus den ersten beiden Spielen wieder aufs Eis zu bringen und so beim kommenden Spiel in Ravensburg am kommenden Sonntag (18.10.) zählbares mitzunehmen.

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Eisbären erwarten Rebels

Am morgigen Freitag empfangen unsere Eisbären die Rebels aus der Landeshauptstadt. Die Gäste haben dabei bisher erst ein Spiel bestritten, bei dem sie Freiburg mit 0:4 unterlagen. Diese Bilanz sagt aber noch nichts über deren tatsächliche Stärke aus. Team-Manager Treiber sieht die Aufgabe jedoch positiv: „Die bisherige Saisonleistung war sehr gut. Der klare Sieg zum Auftakt hat für Selbstvertrauen gesorgt. Die Niederlage gegen die Hornets kann man auf Grund deren Favoritenstatus auf die Play-Offs verschmerzen, auch wenn die Leistung in diesem Spiel ein besseres Ergebnis verdient gehabt hätte. Jetzt kommt mit Stuttgart ein Team, das durch das 0:4 in Freiburg einen Dämpfer zum Saisonstart erlebte und jetzt auf Revanche brennen wird. Somit wollen beide Teams in eigener Sache Wiedergutmachung betreiben, so dass auf Grund der teils sehr knappen Ergebnisse der vergangen Jahre ein enges Spiel auf uns zu kommen wird, was wir nach 60 Minuten hoffentlich für uns entscheiden können.“
Los gehts am Freitag abend um 20.00 Uhr.

Eisbären unterliegen Hornets

Äußerst unglücklich endete das zweite Saisonspiel unserer Eisbären bei den Zweibrücker Hornets. Trotz einer guten Leistung und über weite Strecken auf Augenhöhe mussten sich die Eisbären am Ende zu deutlich mit 3:7 (1:3;2:1;3:0) geschlagen geben. Ein Phantomtor und das effektive Powerplay der Hausherren machte dabei den Unterschied.
Mit dem Rückenwind aus dem guten Auftaktspiel wollte man auch in Zweibrücken bestehen. Erwartungsgemäß musste man zunächst die Angriffe der Hornets über sich ergehen lassen und über schnelle Konter zu Torchancen kommen. Einen solchen konnte man nach exakt 7 Minuten auch zur 1:0-Führung durch Brenner abschließen. Dann leistete man sich im eigenen Drittel zu viele Fehler, verlor den Puck hinter dem Tor an die Gastgeber, die sich nicht lange bitten liesen und den Ausgleichstreffer erzielten (11.). Ebenso zielstrebig zeigten sich die Hornets im Powerplay. 4 von 7 Situationen nutzen sie zum Torerfolg. Die erste in der 14. Minute zum 1:2 aus Sicht der Eisbären. Trotz guten Spiels und gefährlichen Kontern war das Spiel gedreht. Kurz vor der Pause musste man dann noch das 1:3 (18.) hinnehmen und wurde schnell auf den Boden der Tatsachen zurück geholt.
Nach der Pause wollte man an das kompakte Spiel der ersten Minuten anschließen und das Spiel nochmal offen gestalten. Doch die Hornets machten von Beginn ernst und erhöhten wiederum in Überzahl zum 1:4 (22.). Doch die Eisbären gaben sich nicht auf, dominierten im zweiten Drittel das Spiel phasenweise und erarbeiteten sich gute Chance. Doch es dauerte bis zur 28. Minute, ehe Striepeke einen Lauf aus dem eigenen Drittel bis vor des Gegners Tor hinlegte und platziert zum 2:4 einnetze. Durch den Treffer gepuscht, spielten die Eisbären weiter nach vorne und konnten nachlegen. Gottschalk verkürzte auf 3:4 in der 33. Minute. Wagner hielt die Eisbären mit guten Saves im Spiel, während die Stürmer ein ums andere Mal den Ausgleichstreffer auf der Kelle hatten. Doch der Rückstand stand auch zu Drittelende noch auf der Anzeigetafel.
Zu Beginn des letzten Drittels zunächst das gleiche Bild. Mit kompakter Defensivleistung und starken Saves von ECE-Goalie Wagner arbeiteten die Eisbären am Ausgleichstreffer, der mitlerweile auch durchaus verdient gewesen wäre. Doch die Zeit tickte gegen die Eisbären. Als noch 6 Minuten zu spielen waren, kam der Knackpunkt der Partie. Zunächst bekamen die Eisbären nach zwei klaren Fouls der Hornets eine doppelte Überzahl zugesprochen. Coach Korte nahm die Auszeit und schwörte seine Jungs nochmal ein. Den geplanten Spielzug konnte man allerdings nicht im Tor der Hornets unterbringen und auch die restliche Unterzahl überstanden die Hornets unbeschadet. Die Eisbären wollten zwar weiter kämpfen, wurden jedoch vom Schiedsrichtergespann ausgebremst. EHC-Stürmer Srnka setzte einen Schuss auf Wagner aber, der diesen an den Pfosten abwehren konnte, von wo aus dieser wieder ins Feld prallte. Das spiel lief zunächst kurz weiter, eher einer der Linesman dem Hauptschiedsrichter seine, unter über 600 anwesenden Augenzeugen, exklusive Meinung eines gültigen Tores mitteilte. Dieser vertraute seinem Assistenten und sprach den Hornets den Treffer zum vorentscheidenden 5:3 (56.) zu – eine klare Fehlentscheidung.
Mit dem Frust dieser Entscheidung gingen die Eisbären in der Folge teils etwas zu heftig zu werke, fingen sich zwei weitere Strafzeiten ein, die jeweils innerhalb von Sekunden zum Torerfolg genutzt werden konnten und den Eisbären eine am Ende deutliche Niederlage einbrachte.
EHC-Coach Drewniak sprach am Ende der Partie von einem „blauen Auge“, mit dem seine Cracks in dieser Situation davon gekommen sind. Andere wollten auf Grund der Einteilung von pfälzischen Schiedsrichtern einen „Heimvorteil“ gesehen haben. Auch wenn es eine klare, das Spiel beeinflussende Szene gewesen ist, müssen die Eisbären sich auch selbst ankreiden, in der zuvor liegenden doppelten Überzahl nicht bereits erfolgreich den Ausgleich erzielt zu haben.
Jetzt gilt es, die positiven Eindrücke aus dem Spiel mitzunehmen und sich auf die kommende Aufgabe gegen Schlusslicht Stuttgart einzuschwören und sich dort die entgangenen Punkte zurück zu holen.
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Eisbären reisen nach Zweibrücken

Am morgigen Sonntag steht für unsere Eisbären das erste Auswärtsspiel der Saison an. Schon fast traditionell geht es dabei zu den Hornets nach Zweibrücken. Die Peter-Cunningham Memorial Arena war in der Vergangenheit kein gutes Pflaster für die Eisbären. Zum Auftakt der letzten Saison gab es dort eine deftige 9:0-Klatsche. Im Jahr zuvor konnten man in den beiden Gastspielen mit 6:8 und 4:5 n.P. nur einen Punkt einfahren, aber immerhin auf Augenhöhe agieren.
In der noch jungen aktuellen Saison fahren die Eisbären erstmals als besserplatziertes Team nach Zweibrücken. Während sich die Hornets in ihrem ersten Spiel gerade noch so mit 5:4 in Ravensburg behaupten konnten, erwischten die Eisbären bei dem 7:1 – Auftaktsieg gegen Freiburg einen Traumstart. Ein echter Gradmesser sind diese Ergebnisse allerdings nicht. Team-Manager Patrick Treiber sieht die Aufgabe realistisch: „Zweibrücken hat sich in den letzten Jahren extrem verbessert. Die frühere eklatante Auswärtsschwäche ist längst ad acta gelegt und im heimischen Stadion waren sie schon immer eine Macht. Auch wenn man in der aktuellen Saison noch keine echte Referenz hat, so haben die Zweibrücker in Ravensburg schon ihre Klasse zeigen können. Denn wer nach 4:1-Rückstand innerhalb von 5 Minuten ein verloren geglaubtes Spiel noch in einen regulären Sieg drehen kann, hat in jedem Fall Qualität und Sieger-Mentalität“. Auch Coach Korte sieht die Sache realistisch: „Wenn wir unser Spielsystem über 60 Minuten durchziehen, können wir erfolgreich sein. Auch wenn es nicht immer zu einem Sieg reicht, kann man erhobenen Hauptes das Eis verlassen“.
Ob der „Geheimfavorit“ Zweibrücken seiner Rolle gerecht wird, oder die Eisbären nochmals überraschen können, wird sich morgen ab 19 Uhr zeigen.