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Archiv → September, 2015

Eisbären mit Auftaktsieg

Zum Start in die neue Saison haben die Eisbären einen Kantersieg eingefahren. Mit 7:1 schickte man die Wölfe aus Freiburg vom Eis.
Die Gäste aus dem Breisgau hatten mit den bisherigen Saisonleistungen gegen Bietigheim und Stuttgart bereits überzeugt und man konnte ein spannendes und enges Spiel erwarten.
Doch es sollte anders kommen. Von Beginn an hatten die Eisbären das Spiel im Griff, setzen sich phasenweise im Drittel der Wölfe fest und liesen defensiv sehr wenig zu. Die Führung in der 9. Min durch Striepeke war ebenso verdient, wie die 2:0-Pausenführung durch Hambrecht (18.). Bei ihrem Goalie konnten sich die Freiburger in dieser Phase bedanken, dass es bei dieser 2-Tore-Führung blieb.
In der Gästekabine schien es in der Pause etwas lauter geworden zu sein, denn zu Beginn des zweiten Drittels meldete sich dann auch die Freiburger Offensivabteilung zum Dienst. Die Eisbären konnten diese jedoch schnell im Keim ersticken und durch einen Doppelschlag von Jacobaschke und Braun (23.) auf 4:0 erhöhen. Die Gäste schienen etwas geschockt, konnten in der Folge offensiv weiterhin nur halbherzige Konter bieten, die ECE-Goalie Wagner jedoch nicht ernsthaft forderten. Offensiv gingen die Eisbären in dieser Phase beinahe fahrlässig mit ihren Chancen um. Zum Ende des Drittels belohnte sich der ECE dann jedoch mit zwei weiteren Treffern durch Gottschalk (36.) und Jacobaschke (38.).
Mit der beruhigenden 6-Tore Führung lies man es im letzten Drittel dann deutlich ruhiger angehen, was den Gästen mehr Raum für Offensivaktionen bot. Jetzt war auch Wagner mehrfach gefordert, konnte aber mit souveränen Paraden die Null halten. Diese Chancen schienen die Eisbären jedoch nicht ernsthaft zu beeindrucken, so dass man Freiburg weiter gewähren lies, bis in der 50. Minute der Ehrentreffer zum 6:1 gelang, der noch dazu ein Eigentor gewesen ist. Dieser sollte die Eisbären wieder wachrütteln und nur 38 sekunden später stellte Hambrecht den alten 6-Tore-Vorsprung wieder her.
Die letzten zehn Minuten plätscherten dann ohne nennenswerte Aktion ein wenig dahin doch am Ende steht ein souveräner und verdienter 7:1 – Erfolg über die Wölfe, der die Eisbären vorübergehend auf Rang 2 katapultiert.
Coach Korte zeigte sich mit der Leistung und dem Ergebnis verständlicherweise zufrieden. Auch die Verteilung der 7 Tore auf 5 Schützen zeigt die Ausgeglichenheit des Kaders.
Doch am kommenden Sonntag wartet auf die Eisbären ein schwereres Kaliber. Dann ist man bei Mitfavorit Zweibrücken zu Gast.

Statistik

Eisbären starten mit Heimspiel in die Saison

Endlich geht es wieder los. Am Sonntag empfangen die Eisbären zum Saisonauftakt die Wölfe aus Freiburg im heimischen Icehouse. Dabei gibt es ein Deja-vu, den es waren auch die Wölfe, die im letzten Heimspiel der Vorsaison den Eisbären eine Niederlage beibrachten.

Die Wölfe sind bei jedem Spiel eine große Unbekannte. Mal kampfstark und torhungrig, mal mit vollem Kader, mal als Rumpftruppe. Doch einfach machen es die Breisgauer dem Gegner nie. So gesehen im deren ersten Liga-Spiel gegen den Vizemeister Bietigheim, gegen den man nach 12 Minuten überraschen mit 3:0 führte. Doch genauso schnell kam die Wende bei 4 Gegentoren in nur 6 Minuten. Man darf die Breisgauer Offensive somit keinesfalls unterschätzen, im Gegenzug bei einem Rückschlag allerdings auch nicht vorschnell aufgeben.

In der Hauptrunde der abgelaufenen Saison konnte man beide Spiele gewinnen, 5:0 und 5:3. Beim Spiel in Freiburg sah man deren zwiespältiges Spiel ebenfalls. Nach 36 Sekunden lagen die Eisbären bereits im Rückstand, zur Hälfte des ersten Drittels gar mit 0:2. Doch ähnlich schnell konnte man die Wende einleiten und das Spiel für sich entscheiden. Es kann also spannend werden.

Die Breisgauer werden bereits mit der Erfahrung aus 2 Ligaspielen im Icehouse auflaufen, während die Eisbären nur die beiden Vorbereitungsspiele bestritten haben. Diesen Malus kann man vielleicht mit der Frische aufwiegen, die den Gästen auf Grund des nur 24 Stunden zuvor bestrittenen Heimspiels gegen die Stuttgart Rebels durchaus fehlen könnte.