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Archiv → Januar, 2015

Eisbären sichern sich Platz 5

Mit einem äußersten knappen 1:0 – Erfolg haben sich die Eisbären den 5. Tabellenplatz gesichert. Somit steht fest, dass es in der 1. Play-off-Runde ausgerechnet gegen die Baden Rhinos Hügelsheim geht, denen man in der Saison bereits drei Mal gegenüberstand (inkl. des abgebrochenenen Nebelspiels). Allerdings sind es auch die Rhinos, die als einziges Team der Top 4 von den Eisbären geschlagen werden konnte.
Das es soweit kam, war jedoch ein hartes Stück Arbeit und nichts für schwache Nerven. Zunächst begann das Spiel mit 45 Minuten Verspätung, da die SR auf Grund der Witterungsbedingungen nicht pünktlich zu Spielbeginn an der Halle eingetroffen waren. Doch die Teams liesen sich davon nicht beeindrucken. Von Beginn an entwickelte sich ein schnelles Spiel, welches die Eisbären dem Grunde nach kontrollierten. Doch immer wieder waren die Jungfalken durch Konter gefährlich und kamen in der 6. Minute mit einem Pfostenschuss dem ersten Treffer am nächsten. Doch beide Teams fanden kein Mittel, ihre Chancen in Tore umzumünzen. Immer wieder waren es fehlende Präzision oder der gegenerische Goalie, die einen Torerfolg verhinderten. So ging das erste Drittel zwar mit ca. 25:10 Schüsse klar an die Eisbären, doch das 0:0 hielt bis zur ersten Pause.
Im zweiten Drittel wurden die Gastgeber nun stärker. Auch begünstigt durch eine harte Spieldauerstrafe gegen Pister und der damit verbundenen fünfminütigen Überzahl fanden die Jungfalken immer öfter zum Abschluss, doch Janis Wagner im ECE-Kasten lies sich nicht bezwingen. Bei 5 gegen 5 waren die Eisbären dann weiterhin das zielstrebigere Team, doch auch dieses Drittel sollte torlos enden.
So musste der Schlussabschnitt über den Sieger des Spiels entscheiden. Und dieser ging klar an die Gastgeber. Während sich die Eisbären durch teils unnötige, teils zweifelhafte Foulentscheidungen 10 Minuten in Unterzahl befanden, drängten die Gastgeber auf den Führungstreffer. In der 49. Minute durften die Jungfalken dann erstmals jubeln, als der Puck die Linie überquerte. Doch der Schiedsrichter erkannte den Treffer auf Grund von Torausabseits nicht an. Doch auch dieser Warnschuss konnte die Durchschlagskraft der Eisbären nicht erhöhen. So tickte die Zeit unaufhaltsam nach unten und es kristalisierte sich heraus, dass ein Penaltyschießen den Sieger des Spiels ermitteln würde. Doch da hatten alle die Rechnung ohne Patschull gemacht. 40 Sekunden vor dem Ende konnte er den Puck im Nachstochern über die Linie bringen und den 1:0 – Erfolg der Eisbären besiegeln. Zwar protstierten die Gastgeber vehement gegen dessen Anerkennung, wollten auch bei diesem Treffer ein Torraumabseits erkannt haben, doch die Entscheidung war gefallen.
Dank der parallelen Niederlage der Rebels gegen Bietigheim sind die Eisbären nun sicherer Fünfter und treffen am kommenden Samstag (7.Feb.) zum ersten Spiel der Best-of-three Serie in Hügelsheim auf die Baden Rhinos. Spiel 2 findet dann am 15. Februar im heimischen Icehouse statt. Sollte keines der Teams dannn bereits 2 Siege auf dem Konto haben, wird das entscheidende 3. Spiel am 21. Februar wieder im Baden Airpark statt finden. (Alle Termine unter Vorbehalt).
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Eisbären in Heilbronn

Eisbären und Heilbronn ist in der Liga eine gewohnte Kombination. Allerdings trifft dies auf das morgige Auswärtsspiel unserer Eisbären gegen die Heilbronner Jungfalken keineswegs zu. Das Duell gab es nur einmal am ersten Spieltag der aktuellen Saison und damals überrumpelte der Aufsteiger unsere Eisbären und gewann mit 7:4. Auch wenn die Jungfalken einige Teams überraschen konnten, ging es stetig bergab und aktuell steht Platz 7 für das Team zu Buche. Für die Eisbären dagegen ging es nach längerer Durststrecke bergauf bis auf den aktuell fünften Tabellenplatz. Beide Teams sind bereits vor dem letzten Spieltag für das Play-Off-Viertelfinale qualifiziert und werden auf den Plätzen 5 bis 7 landen.
Mit im Boot sind noch die Stuttgart Rebels, die ihrerseits sogar noch theoretische Chancen auf Platz 4 haben.
Aus Sicht der Eisbären stellt sich das ganze relativ einfach dar. Wenn man das morgige Duell verliert und Stuttgart noch mind. einen Punkt holt, trifft man in den Play-Offs als 7. auf den 2. (EHC Zweibrücken). Wenn man das Duell für sich entscheiden kann, ist man sicherer 6. (Gegner wäre dann der 3. SC Bietigheim). Wenn dann Stuttgart nicht mind. 4 Punkte aus den beiden ausstehenden Spielen erreicht, bleibt man auf Rang 5 und trifft auf den 4. (Baden Rhinos).

Eisbären unterliegen Hornets

Mit 1:4 mussten sich die Eisbären am Abend den Hornets aus Zweibrücken geschlagen geben und haben damit die Chance auf ein Play-off-Heimrecht verspielt. Insbesondere die schwache Chancenverwertung verhinderte dabei einen Erfolg gegen den Tabellenzweiten.
Beide Mannscaften begannen engagiert und sorgten für ein schnelles und intensives Spiel in dem beide Teams auf Augenhöhe agierten. Doch es dauerte bis zu 15. Minute, bis der erste Treffer des Spiels fallen sollte. Die Eisbären befanden sich nach einer zweifelhaften Strafzeit in Unterzahl und kassierten hierbei das 0:1. Vier Minuten später bekamen sie die Chance, ebenfalls in Überzahl den Ausgleich zu erzielen. Statt dessen leistete man sich einen Konter der Gäste, der im Nachschuss zum 0:2 (19.) verwandelt wurde. Mit diesem Spielstand ging es dann auch schon in die erste Pause.
Das zweite Drittel dominierten die Eisbären. Zahlreiche hochkarätige Chancen, dazu einige Alleingänge liesen die Eisbären dabei allerding liegen. Erst in der 28. Minute belohnte man sich mit dem längst überfällig Anschlusstreffer durch Patschull (28.). Doch bevor man sich daran machen konnte, den Ausgleichstreffer in Angriff zu nehmen, leistete man sich einen Patzer im Verteidigungsdrittel, der den Hornets den Weg zum 1:3 (30.) ebnete. Zwar konnten sich die Eisbären im Anschluss weitere gute Chancen erspielen, konnten den Puck aber kein weiteres Mal im Tor der Hornets unterbringen. Vor allem in Überzahl leistete man sich dabei ein sehr schwaches Aufbauspiel, welches immer wieder zu brenzligen Situationen vor dem eigenen Tor führte.
Für das letzte Drittel hatte man sich vor allem eine verbesserte Chancenverwertung vorgenommen, um den schlagbaren Gast aus der Pfalz noch in Bedrängnis zu bringen. Doch der Tabellenzweite spielte nun defensiver, lies den Eisbären weniger Chancen und verwaltete die Führung dabei gekonnt bis zur Schlusssirene. 37 Sekunden vor dem Ende gelang den Gästen dann sogar noch Ergebniskosmetik mit dem 1:4.
Mit dieser Niederlage bleiben die Eisbären zwar zunächst 5., müssen am kommenden Wochenende im direkten Duell gegen den Tabellennachbarn Heilbronn jedoch unbedingt siegen, wenn man nicht auf Rang 7 abrutschen will, der in den Play-Offs erneut das Duell mit den Hornets zu Folge hätte.

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Eisbären klettern auf Rang 4

Durch einen verdient glatten 5:0 (1:0;1:0;3:0) – Erfolg bei den Stuttgart Rebels haben sich die Eisbären erstmals in der Saison auf Rang 4 vorgeschoben, der in den Play-Offs das Heimrecht in der ersten Runde bedeutet. Ein Blick auf die Tabelle zeigt jedoch, dass dies nur eine Momentaufnahme darstellt, da man nur auf Grund des gewonnenen direkten Vergleiches mit den punktgleichen verfolgern diesen Platz einnimmt. Der Saisonendspurt verspricht also noch Spannung pur.
Das Spiel in Stuttgart begann sehr unruhig. Beide Mannschaften zeigten in der Anfangsphase zerfahrenes Eishockey und schöne Spielszenenen blieben Mangelware. Um so überraschender dann die Führung der Eisbären. Bei einem schnellen Gegenstoß bediente Striepeke Gottschalk perfekt, der das 1:0 aus Sicht der Eisbären erzielte (6.). In der Folge war diese Führung allerdings stark in Gefahr, musste man den Rest des Drittels fast nur in teilweise doppelter Unterzahl bestreiten. Die Eisbären überstanden diese Phase jedoch unbeschadet und retteten die knappe Führung in die Pause.
Auch im zweiten Drittel starteten die Eisbären besser. Striepeke konnte aus dem Gewühl heraus vor dem Stuttgarter Tor den Puck über die Linie bringen und so die Führung ausbauen (23.). Die Eisbären waren nun klar die bessere Mannschaft, konnten aus der spielerischen Überlegenheit jedoch kein Kapital schlagen. Statt dessen schienen die Rebels plötzlich aufzuwachen und gaben in der zweiten Hälfte des Drittels klar den Ton an. Die Eisbären wurden unter Druck gesetzt, das Tor der Eisbären war unter Dauerbeschuss. Doch entweder scheiterten die Rebels an der fehlenden Präzision der Schüsse oder nicht zuletzt am starken Wagner im Eisbären-Kasten, der an diesem Abend nicht zu bezwingen war. Die Pausensirene kam den Eisbären da gerade recht.
Im letzten Drittel musste man erwarten, dass die Rebels weiter Druck machen würden, um das Spiel noch zu drehen. Doch wiederum waren es die Eisbären, die sich in der Anfangsphase durchsetzten. In der 45. Minute zielte de Raaf genau und erhöhte auf 3:0. Die Rebels schien dieser Rückstand den Willen zu rauben, denn von der Druckphase des zweiten Drittels war nicht mehr viel zu sehen und die Eisbären hatten das Spiel wieder im Griff. Doch vier Minuten vor dem Ende sollte es nochmals brenzlig werden. Nach einem Check von Bender entschied der Hauptschiedsrichter nach Beratung mit seinen Assisten darauf, ihn vorzeitig zum Duschen zu schicken und den Rebels somit eine Überzahl für die letzten Minuten des Spiels zu bescheren – eine harte Entscheidung. Die Rebels sahen ihre Chance gekommen, und nahmen direkt den Goalie vom Eis, um in doppelter Überzahl den Erfolg zu erzwingen. Doch die Eisbären hatten die perfekte Antwort. Nach dem Bully vor dem ECE-Tor konnte sich Striepeke die Scheibe erkämpfen und auf das leere Tor der Rebels spielen. Auch wenn ein Stuttgarter Spieler den Puck noch abfälschen konnte, fand der Puck trotzdem den Weg ins Tor – 4:0. Das Spiel schien entschieden und die Rebels geschlagen. Den Sack zu machte erneut de Raaf der in der letzten Minute erneut in Unterzahl auf 5:0 erhöhte.
Die Eisbären haben mit diesem Sieg die Play-Off-Teilnahme sicher. Die verbleibenden Duelle gegen die Hornets aus Zweibrücken und das direkte Duell mit Verfolger Heilbronner EC wird dabei über die Ausgangsposition entscheiden.

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Eisbären reisen nach Stuttgart

Am morgigen Freitag müssen die Eisbären beim Tabellennachbarn in Stuttgart antreten. Mit einem Sieg könnte man mit den Rebels nach Punkten gleichziehen und hätte somit sogar noch die Chance, in der ersten Play-Off-Runde Heimrecht zu genießen. Allerdings werden die Eisbären dezimiert im Ländle aufs Eis gehen, da neben dem unbeliebten Freitagstermin noch einige Cracks gesundheitlich angeschlagen sind. Wer die Farben der Eisbären in der Eiswelt letztendlich vertritt, wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden. Doch nichts desto trotz werden wir alles geben, um nach dem Heimsieg gegen die Rhinos nachzulegen. Spielbeginn ist um 20.00 Uhr.

Eisbären siegen gegen Rhinos

Mit 5:2 (1:1;2:0;2:1) haben die Eisbären einen erfolgreichen Starts ins Jahr 2015 gefeiert und damit Revanche für die unnötige Hinspiel-Niederlage genommen.
Vor dem Spiel hatte man zunächst eine Schweigeminute abgehalten, um dem Sportkameraden Christian Baumann, zuletzt für den Heilbronner EC aktiv, zu gedenken, der am vergangenen Wochenende plötzlich in jungem Alter verstorben war.
Das Spiel selbst startete dann aber ansehnlich. Beide Teams zeigten sich angriffslustig, was zu einem schnellen Spiel auf Augenhöhe führte, und sich beide Teams erste Chancen erarbeiten konnten. Den erste Treffer bejubelten dabei die Rhinos, indem Duhamel einen clever gespielten Pass sicher verwandeln konnte. Die Eisbären zeigten sich jedoch keinesfalls geschockt, erarbeiteten sich weiter ihre Chance und hätten in der 11. Minute den Ausgleich erzielen müssen, doch selbst bei geschlagenem Goalie und leerem Tor wollte der Puck nicht im Netz zappeln. 3 Minuten später machten es die Eisbären dann besser und Bender konnte den Ausgleichstreffer (14.) erzielen, mit dem es dann auch schon in die erste Pause ging.
Der Start ins zweite Drittel gehörte klar den Eisbären. Das Spiel ging weiter munter hin und her, doch die Eisbären zeigten sich treffsicherer. Zunächst konnte Bohr die Eisbären erstmals in Führung bringen (23.). Nur 21 Sekunden später bewies Striepeke ein gutes Auge und brachte den Puck im langen Eck zum 3:1 unter (24.). Die Rhinos legten nun einen Zahn zu, konnten sich auch weiterhin gute Chancen erarbeiten, doch spätestens bei Wagner war jeweils Endstation. Während sich die Rhinos an der Defensive der Eisbären die Zähne ausbissen, waren es auf der Gegenseite meist die Eisbären, die sich selbst schlugen. Beste Chancen wurden ausgelassen und wenn dann doch der Rhinos-Schlussmann Trenholm ernsthaft geprüft wurde, war er auf dem Posten. So ging das Spiel beim Stand von 3:1 in die zweite Pause.
Das letzte Drittel krönte dann das bisher auf hohem Niveau geführte Spiel durch einige Aktionen. Während die Eisbären in der Defensive wenig anbrennen liesen, verpasste man es allerdings, frühzeitig das Spiel zu seinen Gunsten zu entscheiden. Bis zur 53. Minute, die das Spiel nachhaltig beeinflussen sollte. Patschull konnte in einem Konter alleine auf das Tor der Rhinos zulaufen, scheiterte zunächst jedoch am Rhinos-Goalie, was sich in der Folge jedoch als spielentscheidende Szene zu Gunsten der Eisbären entwickeln sollte. Denn den Abpraller konnte er dann doch noch über die Linie bringen, ehe die Rhinos diesen kurz darauf aus dem Tor fischten. Während die Referees den Puck deutlich hinter der Linie gesehen hatten, protestierten die Rhinos lautstark und vehement, doch der Treffer zählte (4:1, 53.). Rhinos-Coach Pascal Winkel nahm eine Auszeit um die Gemüter wieder zu beruhigen, was jedoch nicht von Erfolg gekrönt war. Die Rhinos liesen ihren Frust nun an den Eisbären aus, führen harte und unfaire Aktionen und konzentrierten sich dabei nicht mehr aufs Eishockey spielen. Doch wie schon im Hinspiel konnten die Eisbären das sich bietende Powerplay nicht nutzen und mussten noch dazu in eigener Überzahl das 4:2 (54.) hinnehmen. Dies nahmen die Rhinos zum Anlass nun doch wieder mehr zum Eishockey über zu gehen und vielleicht doch noch das Spiel zu drehen. Doch die Eisbären konnten dem etwas entgegen setzen und nachdem ein aussichtsreicher Konter noch vergeben wurde, war es Pister in der 58. Minute, der das Spiel entschied. Die Rhinos gaben sich geschlagen, verzichteten auch auf die Herausnahme des Goalies und zeigten sich in den letzten beiden Minuten als schlechter Verlierer und sammelten noch weitere 14 Strafminuten. Die Eisbären liesen sich davon jedoch nicht beeindrucken und fuhren den Sieg sicher nach Hause.
Mit nun 18 Zählern konnten sich die Eisbären auf Rang 6 verbessern und haben am kommenden Freitag die Chance, beim Auswärtsspiel in Stuttgart mit den Schwaben gleich zu ziehen, die mit 3 Punkten mehr auf dem 4. Platz rangieren.
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Spielabsage

Das für morgen geplante Auswärtsspiel bei den Fire Wings aus Schwenningen ist abgesagt. Der Gastgeber aus Schwenningen war bislang nicht bereit, einen Ausweichtermin zu akzeptieren.
Wir informieren, wenn es hierzu weitere Informationen gibt.