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Archiv → November, 2014

Eisbären siegen zum Rückrunden-Start

Mit dem vierten Sieg in Folge sind die Eisbären erfolgreich in die Rückrunde gestartet. Eine Woche nach dem Heimsieg gegen die Jungwölfe im heimischen Icehouse konnte man auch im Breisgau als Sieger das Eis verlassen. Die Jungwölfe konnten sich im Vergleich zum Hinspiel jedoch steigern und das Ergebnis mit 3:5 ansehnlicher gestaltet.
Dabei schien es zunächst so, dass für die Jungwölfe an diesem Tag deutlich mehr zählbares zu holen wäre. Denn was in den 60 Minuten im Hinspiel nicht gelang, dauerte heute gerade einmal 36 Sekunden. Da konnte ein Freiburger ungehindert auf das ECE-Gehäuse zusteuern, doch Janis Wagner parierte zunächst. Kein Verteidiger konnte den Abpraller dannn jedoch aus der Gefahrenzone bringen und so kam es nach dem Abstauber zu diesem frühen Rückstand aus Sicht des ECE (1.). Die Eisbären zeigten sich allerdings nur wenig geschockt und spielten ansehenliches Eishockey und konnten sich zahlreiche Hochkaräter erarbeiten. Allerdings wollte der Treffer nicht fallen, statt dessen nutzten die Freiburger einen Fehler der ECE-Verteidgung konsequent aus, und erhöhten auf 2:0 (10.). Die Eisbären konnten von dieser effizienten Chancenverwertung allerdings nur träumen. Nichts deso trotz gaben sie nicht auf, kämpften weiter und erzielten durch Sawicki in der 15. Minute den ersehnten 2:1 – Anschlusstreffer.
Das zweite Drittel gehörte nahezu vollständig den Eisbären. Die wenigen Offensivakzente der Gastgeber wurden frühzeitig entschärft und selbst konnte man sich zahlreiche hochkarätige Chancen erspielen. In der 23. Minute war es dann Bender, der das Spiel zum 2:2 ausglich. Es folgten Angriffswellen auf das Tor des EHC, doch das Tor schien wie vernagelt. Mehrfach war der Torhüter bereits geschlagen, der Puck tangierte die Torlinie, doch er wollte sie nicht passieren. So blieb das Spiel spannend, doch tonangebend war klar der ECE.
Die folgende Drittelpause sollte dann den Weg zum Erfolg ebnen. Interims-Stürmer Korte, der ausnahmsweise auf, statt neben dem Eis das Spielgeschehen beeinflusste, hatte seinem Team zwei Tore versprochen und dieses Versprechen wollte er halten. Nach nur 45 Sekunden wurde er mustergültig von Striepeke bedient und fälschte zur längst überfälligen Führung für die Eisbären ab. In der 50. Minute lies er dann seinen zweiten Treffer folgen und das Spiel schien sich nun zu Gunsten des ECE zu drehen. Allerdings leisteten sich die Eisbären nun, einen Gang runter zu schalten und darüber hinaus einige Strafzeiten, die den Jungwölfen nochmals Spielanteile geben sollte und einige sehr brenzlige Situationen vor dem ECE-Kasten zur Folge hatte. EHC-Coach Ritthaler nahm dies war und versuchte 3 Minuten vor dem Ende mit einer Auszeit sein Team nochmals zu motivieren. Doch bevor es zum obligatorischen „6.Mann“ kommen konnte, erzielte Bender mit seinem zweiten Tor das 2:5 (58.). Das Spiel war entschieden und die Eisbären brauchten die restlichen Sekunden nur noch locker runter zu spielen. Dies taten sie allerdings etwas zu entspannt, so dass dem EHC in einem Konter elf Sekunden vor dem Ende mit dem 3:5 – Treffer noch etwas Ergebniskosmetik gelang.
Im Großen und Ganzen konnten die Eisbären mit dem Spiel jedoch zufrieden sein. Nach dem etwas verschlafenen Start drehten die Eisbären auf, drehten einen 2:0 -Rückstand und sind jetzt im vierten Spiel in Folge als Sieger vom Eis gegangen. Neben dem Ausflug von Coach-Korte auf das Eis feierte ein weiterer Spieler seine Premiere. Daniel Merkel vom MERC wurde für die Eisbären mit einer Förderlizenz ausgestattet, und konnte im heutigen Spiel nicht nur mit einem Assistpunkt überzeugen.

Statistik

Rückrundenstart für die Eisbären

Am kommenden Sonntag starten die Eisbären in die Rückrunde der Hauptrunde. Nach 9 Spieltagen wurde gegen jedes Team einmal gespielt (mit der Ausnahme des nachzuholenden Spiels bei den Baden Rhinos), von Sonntag an geht es nun in umgekehrter Reihenfolge um die Rückspiele. So treffen die Eisbären direkt erneut auf den EHC Freiburg, der am vergangenen Wochenende im heimischen Icehouse mit 5:0 besiegt werden konnte. Allerdings sollte das Ergebnis nicht über die tatsächliche Stärke der Jungwölfe hinwegtäuschen, die sich aktuell mit 3 Punkten Rückstand auf die Eisbären auf dem 9. Tabellenplatz befinden. Denn mit Anton Bauer können die Breisgauer den zwölftbesten Scorer der Liga vorweisen, der im Schnitt mehr als ein Tor pro Spiel beisteuert. Im Vergleich dazu befindet sich der beste ECE-Scorer mit nur 3 Toren auf Platz 28 wieder. Vor allem in der heimischen Franz-Siegel Halle sind die Wölfe sehr torgefährlich, konnten in allen vier bisherigen Heimspielen jeweils mindestens 4 Treffer erzielen und verloren dabei zwei der Spiele äußerst knapp mit jeweils einem Tor Differenz. Trotzdem konnten die Breisgauer nur eins der vier Heimspiele für sich entscheiden, doch auch die Eisbären waren in der Fremde erst einmal erfolgreich, wobei beide Teams dabei den EV Ravensburg besiegen konnten. Während es für die Freiburger vor allem darum geht sich mit einem Sieg für die Niederlage der letzten Woche zu revanchieren und dabei den Anschluss an die Play-Off-Plätze nicht zu verlieren,wollen die Eisbären den dritten Sieg in Folge feiern und so den aktuell sechsten Tabellenplatz festigen.
Es dürfte also äußert spannend werden, wenn die beiden Teams am Sonntag um 17.15Uhr ins nächste Duell gehen.

Fortsetzung einer gezielten Jugendförderung

Heidelberger Volksbank verlängert Sponsoring mit den Eppelheimer Eisbären

Pressefoto

Die langjährigen Sponsoren Armin Schmitt Heizungstechnik und die Heidelberger Volksbank hoffen mit der Mannschaft auf eine erfolgreiche Saison

von links: Fritz Haaf und Ronald Komander von den Eppelheimer Eisbären; Armin Schmitt, langjähriger Sponsor,  Christian Schwarz, Michael Hosbein und Heidi Supper, Heidelberger Volksbank

Eine tolle Jugendarbeit und Jugendförderung findet man beim Eissport-Club Eisbären Eppelheim. Damit diese auch in den nächsten Jahren gesichert ist, verlängerte die Heidelberger Volksbank ihren Sponsorenvertrag um weitere drei Jahre. Damit brachte die Bank ihre Wertschätzung gegenüber dem Verein und seiner vorbildlichen Jugendarbeit und Nachwuchsförderung zum Ausdruck. Der Eppelheimer Zweigstellenleiter Michael Hosbein, sein Stellvertreter Christian Schwarz und Heidi Supper von der Marketingabteilung waren als Dankeschön anlässlich der Vertragsverlängerung von Vereinsvorstand Fritz Haaf und Vorstandsbeirat Ronald Komander zu einem Eishockeyspiel der 1. Mannschaft der Eppelheimer Eisbären in das „Icehouse“ eingeladen worden. Die Heidelberger Volksbank ist für den Eissport-Club seit rund zehn Jahren ein verlässlicher Partner im Bereich des Sponsorings. Im Jahr 2008 unterstützte die Regionalbank die Einrichtung der VIP-Lounge, 2009 wurden Winterjacken für die rund 120 Kinder und Jugendlichen mitfinanziert. An der Ausstattung der aktuellen 1. Mannschaft mit Stutzen und Trikots war die Heidelberger Volksbank auch beteiligt. Das Hauptaugenmerk der Bank gilt der Jugendförderung. Begrüßt wurde als weiterer langjähriger Sponsor der Eisbären, Armin Schmitt von der Firma Schmitt Heizungstechnik. Die Sponsoren sind sich einig, dass ihre Förderung bei den Eisbären gut angelegt ist.

Zehn Jahre nach Gründung des Eissport-Clubs Eisbären wurde im Jahr 1993 eine Jugendabteilung ins Leben gerufen. Seither können Kinder und Jugendliche unter Anleitung von Trainern an den Eishockeysport herangeführt werden. Bei den Eisbären erhält jedes Kind der Eishockeyteams die Möglichkeit einer sportlichen Karriere auf dem Eis. Dafür sorgt der Verein mit seinen altersgerechten und maßgeschneiderten Angeboten im „Icehouse“. Die Kleinsten beginnen mit der Laufschule und wechseln dann zu den Kleinstschülern. Je nach Alter spielt der gut trainierte Nachwuchs bei den Knaben-, Schüler- oder der Jugendmannschaften mit. Eishockeytalente aus dem Jugendbereich schaffen regelmäßig den Sprung in die 1. Mannschaft.

Auch der Nachwuchs der Heidelberger Volksbank profitiert von der Kooperation zwischen Bank und Verein. Die Mitglieder des Clubs „Young Stars“ können zu vergünstigten Eintrittspreises im „Icehouse“ eislaufen und Spaß haben.

 

Eisbären schießen Freiburg ab

Mit dem zweiten Sieg in Folge haben die Eisbären ihren Aufwärtstrend bestätigt und die Wölfe aus Freiburg klar mit 5:0 besiegt.
Das die Gäste aus dem Breisgau nur mit 11 Feldspielern angereist waren, sollte den Eisbären allerdings keinen verfrühten Siegestraum bescheren, denn zum einen waren die Top-Scorer allesamt an Bord und die Gäste haben bereits mehrfach bewiesen, dass sie auch mit wenig Quantität viel Qualität aufs Eis bringen können. So war es wenig verwunderlich, dass die Wölfe munter aufspielten und die ersten Spielszenen sich vor dem Eisbären-Gehäuse abspielten. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Eisbären allerdings immer besser ins Spiel und konnten ebenfalls Akzente setzen. Es dauerte allerdngs bis zur 11. Minute ehe die ersten zwingenden Chancen zustande kamen, als die Eisbären zum heute seltenen Genuß eines Powerplays kamen. Da liesen sie sich jedoch nicht lange bitten und brauchten nur 23 Sekunden, um in Person von Uli Stadler das 1:0 zu markieren. Im weiteren Verlauf des Drittels neutralisierten sich beide Teams zunehmend und zwingende Chancen blieben Mangelware. Der einzige Wehrmutstropfen war die Verletzung von Striepeke, der nach einem harten Check mit einem Cut am Kinn das Spiel mit Verdacht auf Gehirnerschütterung vorzeitig beenden musste, der sich beim Besuch im Krankenhaus allerdings nicht bestätigte.
Im zweiten Drittel nahm die Härte des Spiels ein wenig zu, doch es waren vermehrt die Eisbären, die hierdurch in Unterzahl gerieten. Doch die Wölfe zeigten sich im Powerplay ungewohnt harmlos, so dass die Eisbären diese Phase gut überstanden. In der 31. Minute durften dann erneut die Eisbären jubeln, als Kapitän Erdmann zum 2:0 erhöhte. Danach spielten die Eisbären allerdings das Drittel fast in Unterzahl zu Ende, so dass die 2:0 Führung bis zur Pause bestand hatte.
Der Beginn des letzten Drittels sollte dann nochmal äußert knifflig werden. Denn die Breisgauer hatten fast 2 Minuten doppelte Überzahl und die Eisbären waren gefordert, den Anschlusstreffer zu verhindern. Dies gelang äußert souverän, auch dank des bestens aufgelegten ECE-Goalies Janis Wagner, der an diesem Abend nicht zu überwinden war. Als die Eisbären die Unterzahlsituationen überstanden hatten, nahmen sie endgültig das Heft in die Hand und dominierten die Gäste. Innerhalb von 5 Minuten erhöhten Bender, Sawicki und Brenner auf 5:0 und das Spiel war entschieden. Zwar hatten auch die Wölfe noch kleinere Chancen, auf der anderen Seite vergaben jedoch die Eisbären auch zahlreiche Hochkaräter, so dass ein noch höherer Sieg vergönnt blieb, was dem Spiel jedoch auch nicht gerecht worden wäre.
Nach der Schlussirene wurden die Eisbären und insbesondere Janis Wagner mit seinem ersten Shut-Out gefeiert. Der Sieg lässt die Eisbären den 6. Tabellenplatz festigen und gibt Grund zum Optimismus für die weiteren Aufgaben. Denn nächste Woche geht es erneut gegen den EHC, dann allerdings in Freiburg und dort werden die Wölfe auf Wiedergutmachung sinnen.
Statistik

Wölfe im Doppelpack

Der 9. Spieltag der RLSW gibt einen kleinen Vorgeschmack auf die Play-Offs, die am Ende der Hauptrunde den ersten acht Teams bevorstehen. Denn zum Wechsel von Hin- und Rückrunde gibt es Doppelspiele gegen den jeweiligen Kontrahenten. Unsere Eisbären treten dabei am morgigen Sonntag zunächst im Icehouse gegen die Jungwölfe aus Freiburg an, ehe eine Woche später das Rückspiel im Breisgau ansteht.
Das Duell mit den Wölfen ist Teil der wichtigsten Saisonphase für unsere Eisbären. Denn Freiburg liegt punktgleich mit uns auf dem letzten Play-Off-Platz und von unten „drücken“ die Rhinos. Die Eisbären können aktuell auf eine ansteigende Form bauen, konnte man von den letzten 4 Spielen immerhin zwei gewinnen und stand gegen Bietigheim nur knapp vor einem Punktgewinn. Freiburg kann auf Siege gegen die Jungfalken und Ravensburg zurück blicken. Es dürfte ein Duell auf Augenhöhe werden, bei dem Kleinigkeiten das Spiel entscheiden könnten. Für Spannung ist also gesorgt und wir hoffen auf die nächsten Punkte.

Eisbären klettern auf Rang 6

Im Kellerduell des 8 Spieltages haben sich die Eisbären beim EV Ravensburg mit 3:1 durchgesetzt und sind durch den direkten Vergleich der punktgleichen 6-Punkte-Teams auf Platz 6 geklettert. Ravensburg hingegen ist auf Grund des parallelen Sieges von Hügelsheim in Freiburg auf den letzten Platz abgerutscht.
Das die heutige Partie eine solche Wichtigkeit haben wird, war beiden Teams vor dem Spiel klar und nicht selten hörte man die Phrase des „6-Punkte-Spiels“. Auf dem Eis merkte man beiden Teams den Siegeswillen an, was das Spiel selbst jedoch nicht bereichern konnte. Viele Harte Aktionen, frühes Stören in der neutralen Zone und wenige Torchancen waren die Folge. In den vielen Über- und Unterzahlsituationen, die aus der harten Spielweise, vor allem der Gastgeber, resultierten, konnten zwar die Gehäuse des Gegners etwas unter Druck gesetzt werden, richtig zwingend wurde es jedoch selten. Somit ging es folgerichtig mit einem torlosen Remis in die erste Pause.
Das man heute nicht spielerisch die Punkte einfahren könnte, wurde somit schnell klar und die Devise des harten Arbeitens wurde bei den Eisbären aufgerufen. Und dies konnte man zu Beginn des zweiten Drittels auch auf dem Eis erkennen. So setzten die Eisbären die Hausherrn unter Druck, störten früh und effektiv und konnten sich so erste Torchancen erarbeiten, von denen Sven Jacobaschke eine zur 0:1 – Führung in der 25. Minute nutzen konnte. Diesen Treffer hatte die Partie gebraucht. Die Spielszenen wurden nun etwas flüssiger, die Torchancen mehrten sich und wurden gefährlicher. Allerdings brachten sich die Eisbären um den Lohn ihrer Arbeit. Denn man leistete sich kurz nach dem Führungstreffer die Fahrlässigkeit, in tlw. doppelter Überzahl nicht nachzulegen. So konnte Ravensburg nach Ablauf der Strafen eine Konfusion ausnutzen und zur Halbzeit den Ausgleichstreffer markieren. Das Spiel war also wieder ausgeglichener, doch beide Teams vermochten es nicht, die Spielanteile entscheidend an sich zu reissen, Überzahlsituationen zu nutzen um die Führung zu erzielen. So musste also das Schlussdrittel die Entscheidug bringen.
Hier machten es die Eisbären in der einzig sich bietenden Überzahl besser als zuvor. Ein geordnetes Aufbauspiel, kluge schnelle Pässe und ein präziser Schuss von Friedberger sorgte für die erneute Führung (1:2, 50. Minute). Dieser Treffer gab den Eisbären nochmals Kraft, welche bei den Hausherrn zu schwinden schien. Eine Unterzahl kurz vor Ende machte die Partie nochmal spannend, doch die Eisbären verteidigten sicher und konnten sich auf ihren starken Rückhalt Janis Wagner verlassen. Als die Gastgeber alles auf eine Karte setzten und mit 6-Feldspielern den Ausgleichstreffer erzwingen wollte, konnte Sawicki den Puck aus dem eigenen Drittel auf Gottschalk spielen, der Sekunden vor dem Ende den Puck nur noch ins leere Tor einschieben musste. Der Sieg war perfekt, die ersten Auswärtspunkte im Sack und mit Erreichen des 6. Tabellenplatztes kann man zuversichtlich in das anstehende Doppelspiel gegen Freiburg gehen.

 

Statistik

Eisbären vor Wochen der Wahrheit

Mit dem morgigen Auswärtsspiel beim EV Ravensburg beginnen die Wochen der Wahrheit für die Eisbären. Von den bisherigen sechs Spielen konnte man lediglich eines gewinnen. Allerdings sind die fünf Niederlagen allesamt gegen die Top-5-Teams der aktuellen Tabellensituation kassiert worden. Am morigen Samstag steht das Duell mit dem EV Ravensburg an, die ebenfalls nur einen Sieg in der aktuellen Saison verbuchen konnten. Dieser gelang gegen die Baden Rhinos, die sich noch hinter den Eisbären am Tabellenende befinden. Diesem stehen 6 Niederlagen gegenüber, die allerdings allesamt knapp ausgefallen sind. Die Eisbären sollten dieses Duell demnach ernst nehmen, auch weil Ravensburg für dieses Spiel mächtig die Werbetrommel gerührt hat und wieder mal ein Spiel vor einigen Zuschauern erwartet wird. Los gehts in der Ravensburger Eissporthalle um 17.00 Uhr.

Eishockey-Krimi ohne Happy-End

Die Eisbären kratzten heute an der Sensation, doch das Happy End blieb aus. Man hatte den Vizemeister am Rande einer Niederlage, doch schaffte es nicht, ihm diese beizubringen. Dabei begann das Spiel furios. Gerade einmal 75 Sekunden waren gespielt, da erzielte Moritz de Raaf in einem Konter den 1:0 – Führungstreffer. Doch ebenso schnell schlugen die Gäste zurück. 17 Sekunden später hieß es bereits 1:1. Nach dem schnellen Auftakt wurde es etwas ruhiger, und die Gäste kristalisierten sich auch auf dem Eis zum Favoriten heraus. Zwar konnten die Eisbären gut mithalten, doch die Vorteile lagen auf Seiten der Gäste. So war es auch nur konsequent dass in der 10. Minute das 1:2 aus Sicht der Eisbären fiel. Zwar hatten die Eisbären einige Chancen noch vor der Pause auszugleichen, konnten diese aber nicht nutzen. Statt dessen erhöhten dann die Steelers auf 1:3 kurz nach der Pause (22.) und zogen allmählich davon. Bei den Eisbären sollte im zweiten Drittel wenig zusammen laufen, immer waren die Gäste einen Schritt schneller, in ihrem Spiel konsequenter, allerdings auch auf der Strafbank deutlich häufiger zu finden. Die Eisbären konnten hieraus jedoch kein Kapital schlagen, so dass der 2-Tore-Rückstand bis zur zweiten Pause halten sollte. Zu Beginn des Schlussabschnitts sah es so aus, als wollten die Gäste ihre Führung verwalten, die Eisbären konnten dem wenig entgegen setzen. Doch dann kam die kuriose 45. Minute. Zunächst erhöhte Bietigheim auf 1:4 und sah wie der sichere Sieger aus. Doch nur 14 Sekunden später verkürzte zunächst Sawicki, ehe weitere 23 Sekunden später Friedberger den Anschlusstreffer markierte – 3:4. Plötzlich waren die Eisbären dran, witterten ihre Chance und spielten sich plötzlich in einen Rausch. Während ein ums andere Mal die Bietigheimer noch Fouls auf der Strafbank Platz nahmen, drängten die Eisbären auf den Ausgleich. Doch selbst eine 5-vs-3 Überzahl blieb ungenutzt und so brachte Bietigheim den knappen Vorsprung über die Zeit. Aus Sicht der Eisbären eine unnötige Niederlage, wenn man insgesamt 16 Powerplay-Minuten mehr hatte als der Gegner, und dabei keinen einzigen Treffer erzielen kann, ist die Niederlage die logische Konsequenz. Allerdings soll diese knappe Niederlage gegen einen Mitfavoriten auf die Meisterschaft Mut machen für die kommenden Aufgaben, die mit Ravensburg und zwei Mal Freiburg auf dem Papier deutlich einfacher zu sein scheinen.

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Eisbären vs. Steelers

Zum Heimspiel am kommenden Sonntag haben die Eisbären wieder einer Rabatt-Aktion gestartet. Wer diesen an der Kasse vorzeigt, kommt 2€ günstiger rein, bekommt dennoch 100% Spielspaß, Leidenschaft und Kampf geboten. Eisbären vs. Steelers, Sonntag, 19.00 Uhr im Icehouse Eppelheim.

ECE-SCBB

Eisbären verkaufen sich teuer

Beim bislang ungeschlagenen amtierenden Meister Heilbronn haben sich unsere Eisbären teuer verkauft. Allerdings nicht teuer genug, so dass am Ende eine doch deutliche 8:2 (2:2;2:0;4:0) – Niederlage zu Buche steht.
Das Spiel begann dabei denkbar günstig für unsere Eisbären. Vom Bully weg hatte zunächst Heilbronn die Chancen, direkt in Führung zu gehen, scheiterte jedoch in Person von Filobok freistehend am guten ECE-Rückhalt Wagner. Im direkten Gegenzug war es Gottschalk, der EHC-Goalie Lukin zum 0:1 überwinden konnte. In der folge verteidigten unsere Eisbären sicher, während sich Heilbronn die Zähne ausbiss. In der 13. Minute belohnte sich Heilbronn für seinen Sturmlauf dann doch mit dem 1:1. Die nächste Powerplaysituation nutzen dann jedoch unsere Eisbären durch Pister zur erneuten Führung (1:2 – 15.), der von der blauen Linie durch Lukins Schoner die Scheibe im Tor unterbrachte. Dies änderte am Sturmlauf der Heilbronner wenig, sie taten viel nach vorne und schafften 33 Sekunden vor Drittelende den doch verdienten Ausgleichstreffer zum 2:2. Kurios im 1. Drittel: 3 Bankstrafen, zweimal Heilbronn, einmal Eppelheim, wegen zu vieler Spieler auf dem Eis.
Im zweiten Drittel änderte sich, am aus ECE Sicht geplanten System nicht viel. Defensiv sicher und offensive Akzente waren die Marschroute. Allerdings schwächten sich unsere Eisbären in der 27. Minute durch eine unnötige doppelte Unterzahl selbst, so dass Heilbronn erstmals an diesem Abend in Führung gehen konnte. Dies sollte ein Knackpunkt des Spiels werden, denn von nun an spielte Heilbronn noch einen Tick sicherer und lies auf das eigene Tor nur noch wenig zu. Defensiv arbeiteten unsere Eisbären um so effektiver und spätestens an unserem starken Rückhalt Janis Wagner war jederzeit Endstation. In den wenigen sich bietenden Überzahlsituationen unserer Eisbären konnte man zwar gut Druck machen, doch vergab einige Hochkaräter. So bot sich die Chance für Heilbronn noch vor der Pause das 4:2 (38.) nachzulegen.
Im letzten Drittel hatte Heilbronn den Bann gebrochen. Ein frühes Tor (42.) brachte noch mehr Sicherheit, änderte am Offensivdrang der Gastgeber allerdings wenig. Während der ECE Defensiv weiter sicher stand, kam man jedoch Offensiv kaum mehr zu Chancen. Am Ende zahlte sich das Offensivspiel Heilbronns dann doch noch aus. Innerhalb von 4 Minuten legten die Gastgeber nochmals nach und sicherten sich so einen doch deutlichen 8:2 – Sieg.
Unser Goalie Janis Wagner, der heute den Vorzug vor Hambrecht erhalten hatte, wurde nach dem Spiel zu Recht zum besten ECE-Spieler gewählt, der trotz acht Gegentoren ein sicherer Rückhalt war und die Eisbären vor einer noch höheren Niederlage bewahrte. ECE-Coach Morlock haderte nach dem Spiel: „Es ist bitter, trotz einer bärenstarken Leistung dann doch mit so einer Niederlage nach Hause fahren zu müssen“.

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